Start-up aus Achern

Drei Schüler aus Baden-Württemberg haben eines der größten Probleme von E-Autos gelöst

  • Marleen van de Camp
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Drei Schüler aus Achern in Baden-Württemberg haben ein Problem gelöst, das viele Menschen daran hindert, sich ein E-Auto zu kaufen.

  • Viele Menschen würden gerne ein E-Auto fahren, haben aber keine Ladesäule.
  • Drei Schüler aus Achern in Baden-Württemberg haben dieses Problem mit ihrer Erfindung gelöst.
  • Sie könnten damit den Bundeswettbewerb Jugend Gründet gewinnen - und ein Start-up gründen.

Achern/Pforzheim - Ein E-Auto zu fahren ist der Traum vieler Menschen – gerade in der Generation Fridays for Future. Leider scheitert dieser Traum häufig an der Realität: Wer kein Haus mit eigenem Parkplatz hat, ist auf öffentliche Ladesäulen angewiesen. Doch die sind rar. Ein Start-up aus Baden-Württemberg hat für dieses Problem von E-Autos eine kreative Lösung entwickelt. Das Besondere daran: Hinter dem Start-up stehen Schüler aus Achern.

Schüler aus Baden-Württemberg erfinden revolutionäres Ladesystem für E-Autos

Wäre es nicht praktisch, wenn man sein Elektroauto einfach an der nächsten Straßenlaterne aufladen könnte? Das dachten sich auch drei Schüler aus Baden-Württemberg – und erfanden ein Ladesystem, um genau das möglich zu machen, wie die Badischen Neuesten Nachrichten berichten.

Damit machen Berit Allgeier, Joel Schneider und Silvio Bär für viele Menschen in Baden-Württemberg und ganz Deutschland den Traum vom eigenen E-Auto greifbar – und für sich selbst den Traum vom eigenen Start-up.

E-Autos auftanken an jeder Laterne – das Start-up E-ChargeNets aus Achern in Baden-Württemberg 

Joel Schneider, Silvio Bär und Berit Allgeier (v.l.n.r.) wollen mit ihrem Start-up E-ChargeNets den Traum vom E-Auto greifbarer machen.

Das Start-up, das die drei Gymnasialschüler aus Achern in Baden-Württemberg mit ihrem Ladesystem für E-Autos gründen möchten, heißt E-ChargeNets. Derzeit liegt es in Form eines Businessplans bei der Jury des Bundeswettbewerbs Jugend Gründet: Per App sollen die Kunden mit ihren Elektroautos zu freien Stromquellen geleitet werden, die mit dem Ladesystem des Start-ups E-ChargeNets ausgerüstet sind. Die Zahlung läuft per QR-Code, so die BNN

Mit dieser Idee beeindruckten die Schüler aus Achern die Jury des Wettbewerbs Jugend Gründet, der seit 2003 vom Steinbeis Innovationszentrum Unternehmensentwicklung der Hochschule Pforzheim in Baden-Württemberg organisiert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

Die Schüler aus Achern in Baden-Württemberg könnten Reise zu Start-ups im Silicon Valley gewinnen

In der ersten Runde des Gründerwettbewerbs werden die Businesspläne der Bewerber durch eine Jury ausgewertet - ungefähr 30 davon werden zu einem Pitch-Event eingeladen. In diesem Jahr haben sich 738 Teams beworben. Die drei Schüler aus Achern in Baden-Württemberg schafften es mit ihrem Ladesystem für E-Autos auf Platz 13 wie Birgit Metzbaur von Jugend Gründet gegenüber BW24 sagte. 

Die zweite Phase des Wettbewerbs ist ein Planspiel. Die Bewerber müssen ihr Start-up acht Jahre lang führen – in einer Simulation, die vom 1. Februar bis in den Juli hinein läuft. Am 18. und 19. Juli werden die Sieger bekannt gegeben. Der erste Preis ist eine Reise ins Silicon Valley, wo Start-ups und etablierte Unternehmen besucht werden. Dort bekommen die jungen Gründer jede Menge Inspiration für ihr eigenes zukünftiges Start-up.    

Rubriklistenbild: © Konrad Schröter, Jugend Gründet

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