Alarmstufe

Baden-Württemberg: „2G plus“ kommt in Clubs und Bars - Auch Geimpfte brauchen Test

In einem Hamburger Club feiern viele Menschen ohne Maske und Abstand.
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Baden-Württemberg führt die Testpflicht für alle Besucher in Clubs und Bars ein.
  • Carolin Freytag
    VonCarolin Freytag
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Weil sich das Coronavirus in Baden-Württemberg immer weiter ausbreitet, werden nun auch die Regeln für Clubs und Bars strenger: Ab jetzt gilt hier „2G plus“.

Stuttgart - Die Zahlen steigen und steigen: Das Coronavirus ist in Baden-Württemberg wie schon im vergangenen Jahr auf dem Vormarsch - und wütet noch stärker als 2020. Inzwischen liegt die Inzidenz des Bundeslandes über 400. Besserung ist nicht in Sicht.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann denkt sogar über einen erneuten Lockdown nach. Schon jetzt ist klar: Die Regeln werden strenger. Seit Mittwoch, 17. November, gilt in Baden-Württemberg die „Alarmstufe“. Die Bürger müssen sich nun in zahlreichen Bereichen des täglichen Lebens wieder deutlich einschränken. In vielen Fällen gilt jetzt „2G“, das bedeutet, nur Geimpfte oder Getestete haben Zutritt - etwa in Kinos, Theatern oder Fitnessstudios.

Clubs und Bars: Baden-Württemberg schränkt Zutritt deutlich ein

Auch im Einzelhandel wirkt sich die Alarmstufe aus. Hier gilt ab jetzt wieder 3G. Wer also nicht geimpft oder genesen ist, braucht einen aktuellen Schnelltest. Beim Haareschneiden reicht auch das nicht mehr aus. Wer in Baden-Württemberg zum Friseur will, muss sich an noch strengere Regeln halten.

Nun werden auch die Regeln für Clubs und Bars noch strenger, als bisher gedacht. Laut Landesverordnung sollte für sie eigentlich in der Alarmstufe „2G“ gelten. Das heißt Geimpfte und Genesene haben Zutritt. Doch die Regierung um Winfried Kretschmann zieht die Zügel an: ab jetzt gilt in Bars und Clubs „2G plus“. Das heißt, auch Geimpfte und Genesene brauchen jetzt einen tagesaktuellen Schnelltest - zusätzlich zum Impfpass oder Genesenen-Nachweis.

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