Heftige Aussage in Berlin

Attila Hildmann bedroht Politiker: „Todesstrafe wieder einführen“

Attila Hildmann redet vor seinen Anhängern.
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Atilla Hildmann bedroht Volker Beck auf einer Demo.
  • vonDaniel Hagen
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Attila Hildmann bedrohte bei seiner Anti-Corona-Demo einen Politiker der Grünen. Für Volker Beck würde er die Todesstrafe wieder einführen wollen!

Brandenburg/Berlin – Seit Beginn der Corona-Krise rutschte der vegane Koch und Buchautor Attila Hildmann immer tiefer in Verschwörungsmythen, Nationalismus und Antisemitismus ab. Über Telegram und seine eigenen Demos vor dem Reichstag verbreitete der gebürtige Berliner immer wieder Hass unter seinen Anhängern und hetzte gegen anderen Menschen. Dabei vertrat er Standpunkte der Reichsbürger und hisste eine Fahne des Kaiserreichs. Bei seinen Hetz-Ansprachen machte Hildmann auch nicht Halt vor Beschimpfungen und Bedrohungen. Bill Gates, Angela Merkel, Dietmar Hopp – sie alle haben bereits ihren Teil abbekommen.

Doch seit kurzem hat Attila Hildmann ein neues Feindbild – den Grünen-Politiker Volker Beck. Dieser setzte sich 1988 für die Entkriminalisierung von Pädophilie ein. Dafür würde der 39-Jährige gerne zu drakonischen Strafen greifen. „Also wenn ich Reichskanzler wäre, dann würde ich die Todesstrafe für Volker Beck wieder einführen, indem man ihn die Eier zertritt auf einem öffentlichen Platz“, sagt der Autor unter Applaus der etwa 150 Demo-Teilnehmer.

Aufgrund der Ausraster und krassen Aussagen der letzten Wochen ermittelt die Polizei Brandenburg zusammen mit dem Staatsschutz gegen den Vegan-Koch. Doch bislang scheinen die Beschimpfungen, Drohungen und Anfeindungen der Staatsanwaltschaft nicht auszureichen. Die Hintergründe dafür können Sie auf MANNHEIM24.de* lesen.

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