CDU im Panikmodus

Armin Laschet will Südwest-CDU Lösung für miserable Umfragewerte präsentieren

Armin Laschet, Kanzlerkandidat der Union und Vorsitzender der CDU.
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Armin Laschet, Kanzlerkandidat der CDU, befindet sich gerade mitten im Wahlkampf (Symbolbild).

Die Union ist mit Kanzlerkandidat Armin Laschet in Umfragen auf bis zu 20 Prozent abgeschmiert, die SPD hat sie überholt. Auch in der baden-württembergischen CDU sind nicht wenige im Panikmodus.

Heidelberg (dpa/lsw) - Knapp drei Wochen vor der Bundestagswahl will Kanzlerkandidat Armin Laschet der Führung der Südwest-CDU erklären, wie er sich aus dem Umfragetief zu befreien gedenkt. Laschet besucht am Montag (11.15) den Landesvorstand, der ausnahmsweise in Heidelberg tagt. Die Landes-CDU war in der Kanzlerfrage klar für CSU-Chef Markus Söder gewesen. Allerdings hatte Landesparteichef und Bundesvize Thomas Strobl in den Bundesgremien deutlich für Laschet plädiert.

Am Morgen (09.00) beantwortet der nordrhein-westfälische Ministerpräsident beim «Wahlcheck» der «Heilbronner Stimme» zunächst eine gute Stunde lang Fragen. Nach dem Besuch des Landesvorstands in Heidelberg fährt Laschet weiter nach Walldorf, wo er Europas größten Softwarehersteller SAP besucht. Anschließend will der 60-Jährige eine Pressekonferenz (13.40) geben.

Im Endspurt zur Bundestagswahl am 26. September steht Laschet unter Druck: Die Union ist unter seiner Führung im vergangenen Monat in manchen Umfragen auf bis zu 20 Prozent abgestürzt und von der SPD überholt worden. Die Südwest-CDU ist der zweitgrößte Landesverband und hofft trotz der Umfragemisere darauf, wieder alle 38 Direktmandate zu holen.

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