Heftige Reaktion

Mann fragt auf Anzeigenportal nach Auto - Verkäufer antwortet völlig unverschämt

Ein Mensch tippt auf einem Handy.
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Eigentlich wollte sich ein Interessent nur nach den Konditionen eines Angebots im Netz erkundigen - doch seine Frage verärgerte den Anbieter.
  • Sina Alonso Garcia
    VonSina Alonso Garcia
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Auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen im Netz stieß ein Interessent auf einen dubiosen Verkäufer. Als der Kunde eine simple Frage zum Fahrzeug stellte, reagierte der Anbieter ungehalten.

Großbritannien - Wer sich ein neues Auto anschaffen möchte, informiert sich in der Regel vorher ausgiebig beim Händler: Wie viele Kilometer hat das Fahrzeug schon auf dem Buckel, welche Ausstattung hat es? Ein Anbieter auf dem Anzeigenportal „Craiglist“ hielt von solchen Fragen offenbar nichts - und blockte einen potenziellen Kunden, der eine simple Frage stellte, auf eine ziemlich dreiste Art ab.

Wie 24auto.de* berichtet, hat die Antwort des Verkäufers den Interessenten so sprachlos gemacht, dass er den Chatverlauf ins Netz gestellt hat. Dort ist zu lesen, wie der Käufer zunächst ankündigt, ein paar Fragen zu haben. Zuerst wirkt der Verkäufer auch noch enthusiastisch und meint: „Fragen zu meinem Auto? Schieß los.“

Situation eskaliert sofort: „Was zum Teufel hat das zu bedeuten?“

Eigentlich wollte der Interessent nur wissen, wie viele Kilometer das Fahrzeug bereits gefahren ist. Anstatt einer normalen Antwort schrieb der Verkäufer daraufhin: „Ich weiß nicht, wahrscheinlich viele. Dieses Auto ist dann wohl nichts für dich, wenn du solche Fragen hast.“ Der Kaufinteressent, völlig vor den Kopf gestoßen, antwortete: „Was zum Teufel hat das zu bedeuten?“

Andere Nutzer empfahlen dem Mann, von solchen Angeboten die Finger zu lassen: „Das ist ein Warnsignal, kümmere dich nicht weiter darum“, schreibt einer. Ein anderer meint: „Das ist der Code für ‚Dieses Auto ist ein Schrotthaufen und ich versuche, einer armen Seele ein Scheißauto zu verkaufen, das vielleicht nicht mal legal ist‘“.

Anzeigen für Gebrauchtwagen auf Ebay und Co. - es gibt auch ehrlichere Verkäufer

Während auf Portalen wie Craiglist oder auch Ebay viele dubiose Verkäufer unterwegs sind, gibt es auch ehrlichere Anbieter. Ein Mann aus Baden-Württemberg* verkaufte beispielsweise seinen Audi auf Ebay mit einer ungewohnt ehrlichen Anzeige*: Er bezeichnete das Fahrzeug als „Schrotthaufen“, den man „bedenkenlos kaufen könne, da bereits in den letzten 50.000 Kilometern so ziemlich alles kaputt war, was kaputtgehen kann“ (BW24* berichtete). *BW24 und *24auto.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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