Rhein-Neckar-Kreis

Angeblicher Zeitungsverkäufer bedrängt Kind und erbeutet 300 Euro

Polizei
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Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen mit Blaulicht.

Kriminelle schrecken oft vor nichts zurück. Im Rhein-Neckar-Kreis wurde jetzt ein Kind von einem Mann bedrängt, um von diesem Bargeld zu erpressen.

Laudenbach (dpa/lsw) - Ein angeblicher Zeitungsverkäufer soll ein Kind im Rhein-Neckar-Kreis so massiv eingeschüchtert haben, dass der neun Jahre alte Junge dem Mann 300 Euro ausgehändigt hat. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte der Unbekannte an der Haustür eines Anwesens in Laudenbach geklingelt, dem Jungen eine Zeitung in die Hand gedrückt und ihn aufgefordert diese zu bezahlen: «Nachdem das Kind zunächst äußerte, kein Bargeld zu haben, soll der Mann diesem gedroht haben, dass etwas passiere, wenn er nicht bezahle». Der Junge habe dem Mann dann 150 Euro von seinem Ersparten gegeben.

Daraufhin soll der Mann erneut einen Betrag in dieser Höhe gefordert haben und sich dabei auf den Vater des Kindes berufen haben. Nachdem der Junge dem Mann erneut Geld ausgehändigt hatte, sei der angebliche Zeitungsverkäufer gegangen. Der ebenfalls anwesende 13 Jahre alte Bruder verständigte die Mutter telefonisch. Kurz darauf soll ein weiterer Unbekannter vor der Wohnung aufgetaucht sein. Die Brüder öffneten die Tür am Mittwoch jedoch nicht ein weiteres Mal, wie eine Sprecherin der Polizei sagte.

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