Aldi rüstet um

Wegen Corona: Aldi passt in Baden-Württemberg den Kassenbereich an

Eine Kassiererin mit Mund-Nasen-schutz arbeitet in einer Filiale von Aldi Süd.
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Aldi Süd stellt den Kassenbereich der Filialen um - auch in Baden-Württemberg werden die Märkte bald anders aussehen.
  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
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Die Discounterkette Aldi Süd hat zahlreiche Filialen in Baden-Württemberg. In den Märkten wird sich bald einiges ändern - das liegt auch an der Corona-Pandemie.

Stuttgart - Das Coronavirus in Baden-Württemberg (BW24* berichtete) hat das Leben im Südwesten auf den Kopf gestellt. Das zeigt sich auch im Einzelhandel. Der bereits seit Dezember geltende Lockdown wurde ursprünglich bis zum 14. Februar verlängert*. Inzwischen sieht es danach aus, als würde die Maßnahme auch darüber hinaus andauern. Im Moment sind nur noch Geschäfte und Läden geöffnet, die den täglichen Bedarf der Bevölkerung decken. Dazu zählen neben Drogerieketten wie dm aus Karlsruhe* oder Müller auch die Supermärkte und Discounter im Land. In deren Sortiment hat sich durch die Corona-Pandemie bereits einiges geändert.

Im Laufe der Krise durch die Ausbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg* stellten auch die Supermarktketten ihre Filialen entsprechend um. Vor vielen Märkten im Südwesten findet man aktuell Desinfektionsmittelspender und der Zutritt ist meistens nur mit Einkaufskorb- oder Wagen erlaubt. Der Discount-Einzelhändler Aldi Süd mit Hauptsitz in Mühlheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen) stellt die Kassenbereiche der Märkte, auch in Baden-Württemberg, aufgrund des Coronavirus nun deutlich um, wie Focus Online berichtet.

Aldi Süd in Baden-Württemberg: Bald anderes Sortiment im Kassenbereich der Filialen

Die Discounterkette Aldi Süd ist in elf Ländern mit Filialen vertreten und hat weltweit rund 157.000 Mitarbeiter. Damit zählt der Lebensmittelhändler neben Lidl aus Neckarsulm (Kreis Heilbronn) zu den größten Ketten im Lebensmittelbereich in Deutschland und auf der ganzen Welt. Auch in Baden-Württemberg betreibt der Discounter zahlreiche Märkte, beispielsweise in dem Kaufhaus Gerber in der Landeshauptstadt Stuttgart*.

Bislang waren im Kassenbereich der Aldi-Filialen sogenannte Impulsartikel zu finden. Also günstige Artikel, die die Kunden aus einem Impuls heraus noch ihren Einkaufswagen legen, während sie in der Schlange anstehen. Dazu zählen beispielsweise Süßigkeiten, Kaugummi oder Batterien und Feuerzeuge.

Aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg sollen die Kassenbereiche der Aldi-Märkte zukünftig jedoch deutlich anders aussehen. Statt Süßigkeiten will der Discounter nun Hygieneartikel wie Desinfektionsmittel und Masken auslegen. Durch die seit dem 25. Januar geltende verschärfte Maskenpflicht im Südwesten ist das Einkaufen generell nur noch mit medizinischen Masken erlaubt*. Neben der Maskenpflicht sollte jedoch auch der Mindestabstand von 1,5 Metern in den Filialen eingehalten werden. Das ist gerade im engen Kassenbereich oftmals nicht möglich. Durch die Umstellung des Sortiments will Aldi Süd demnach auch in diesen Bereichen mehr Platz schaffen, wie Focus Online berichtet. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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