Glück im Unglück

Albtraumhafter Vorfall: Fallschirmspringer verliert das Bewusstsein

Gleitschirmflieger
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In einer Höhe von 300 bis 500 Metern verlor der Fallschirmspringer das Bewusstsein.

Mitten in einem Fallschirmsprung wurde ein Mann ohnmächtig. Nach der Landung kam er wieder zu Bewusstsein. „Das hätte unglücklicher ausgehen können“, sagt ein Polizeisprecher.

Eschbach (dpa/lsw) - Ein Fallschirmspringer hat nach einem Bewusstseinsverlust mitten während des Falls großes Glück gehabt. Der 32-Jährige war am Freitag mit geöffnetem, aber unkontrolliertem Schirm in einem Gewerbepark in Eschbach (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) gelandet. Er prallte gegen ein Hoftor und erlangte kurz danach wieder das Bewusstsein, wie die Polizei am Montag mitteilte. Er erlitt Schürf- und Platzwunden. «Das hätte unglücklicher ausgehen können, wenn er im Straßenverkehr gelandet oder in den Luftverkehr des nahen Landeplatzes geraten wäre», sagte ein Polizeisprecher.

Warum der Fallschirmspringer in Ausbildung in einer Höhe von 300 bis 500 Metern das Bewusstsein verlor, ist noch unklar. Seine beiden Fluglehrer waren parallel zu ihm abgesprungen. Nach bisherigem Erkenntnisstand sei ihnen kein Fehlverhalten vorzuwerfen, hieß es von der Polizei.

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