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Affenberg startet mit verhaltenem Optimismus in dritte Corona-Saison - „Positive Erfahrungen gemacht“

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Affenberg startet in die Saison
Mehr als 400.000 Menschen besuchen pro Jahr den Affenberg in Salem. © Felix Kästle/dpa/Archivbild

Der Affenberg in Salem ist eine der wichtigsten Attraktionen der Bodensee-Region. Auswirkungen der Pandemie werden die Besucher auch zum Saisonstart am Samstag spüren.

Salem (dpa/lsw) - Besucher des Affenbergs in Salem (Bodenseekreis) müssen dieses Jahr auf Popcorn zum Füttern der Tiere verzichten - und für den Eintritt tiefer in die Tasche greifen. «Wir haben die Preise erhöht, was auch mit den Kosten wegen der Corona-Auflagen zu tun hat», sagte Parkleiter Roland Hilgartner vor dem Start der Saison am Samstag. «Das hatten wir in den beiden vergangenen Jahren noch vermieden.» Die Preise steigen deshalb für Erwachsene von neun auf zwölf Euro, für Kinder ab fünf Jahren von sechs auf acht Euro.

Besucher des Freigeheges mit rund 200 Berberaffen müssen wie in der Vorsaison zudem auf das Füttern der Tiere mit Popcorn verzichten. «Zum einen, weil Corona nicht aus der Welt ist», sagte Hilgartner. «Zum anderen haben wir damit total positive Erfahrungen gemacht.»

Trotz Corona-Maßnahmen: „Positive Aspekte überwiegen“

Das Popcorn war zunächst abgeschafft worden, um ein mögliches Risiko einer Corona-Infektion für die Affen auszuschließen. Viele Gäste hätten ohne die Fütterung aber mehr Zeit mit dem Beobachten und Entdecken der Tiere verbracht - und in der Folge mehr interessierte Fragen an die Mitarbeiter gerichtet, betonte Hilgartner. «Die positiven Aspekte überwiegen bei weitem.»

Zumindest verhalten optimistisch blickt Parkleiter Hilgartner auch auf die kommende Saison. Man starte am Samstag mit 3G-Regeln für die Besucher und hoffe auf eine «etwas nachhaltigere» Öffnung im Sommer. «Es wäre schön, wenn wir nicht wie im vergangenen Jahr alle zwei Wochen mit neuen Regeln konfrontiert werden», sagte Hilgartner.

Hatten vor Corona jährlich noch mehr als 400 000 Menschen pro Jahr den Affenberg besucht, waren es in den Jahren 2020 und 2021 jeweils weniger als 300 000. «Das hat sich auch in den Umsätzen bemerkbar gemacht», sagte Hilgartner. Nun freue man sich aber auf die Öffnung.

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