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Tesla-Fahrer sucht Schutz vor Tornado - sein E-Auto wird vom Wirbelsturm zerstört

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Von: Julian Baumann

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Ein Tesla-Fahrer flüchtet vor einem gewaltigen Tornado und lässt sein Model 3 zurück. Die Tesla-Cam zeichnet auf, wie der Sturm dem E-Auto zusetzt.

Stuttgart - Dass die Wetterlage einen nicht unerheblichen Einfluss auf Autofahrer haben kann, ist bekannt. Durch starken Regen entsteht beispielsweise Aquaplaning, bei dem das Fahrzeug durch das Wasser ins Schlingern geraten kann. Bei Unwettern, wie sie aktuell auch beim Wetter in Deutschland immer häufiger vorkommen, sollten Autofahrer sich zudem vor herabfallenden Ästen in Acht nehmen. Bei einem Blitzeinschlag bietet ein Auto allerdings auch einen sicheren Schutz. Die Karosserie wirkt dann wie ein sogenannter faradayscher Käfig, der die elektrische Ladung um den Insassen herumleitet.

Auch in einem E-Auto ist man bei einem Blitzeinschlag relativ sicher. Der Akku wird, anders als oftmals scherzhaft behauptet, durch die elektrische Ladung jedoch nicht aufgeladen. In den USA bekam es ein E-Auto von Tesla aber nicht mit Blitz und Donner zu tun, sondern mit einem ausgewachsenen Tornado. Während sich der Fahrer bei einem Reifenhändler in Sicherheit brachte, wurde das Model 3 von dem Sturm stark in Mitleidenschaft gezogen.

Tesla-Cam filmt gewaltigen Wirbelsturm - Fahrer sucht Schutz bei Reifenhändler

Der Youtube-Kanal Wham Baam Teslacam veröffentlicht Aufnahmen, die von den in Modellen des E-Autobauers eingebauten Kameras aufgezeichnet wurden. Ein Autofahrer wurde beispielsweise mit Steinen und Dosen beworfen, weil er Tesla fuhr - auch diesen Angriff zeichnete eine solche Kamera auf. In einem aktuellen Video auf dem Kanal heißt es, dass der Fahrer eines Tesla Model 3 gerade bei einem Reifenhändler war, als ein großer Tornado über dem Gebäude aufzog. Da der Wirbelsturm direkt auf das Gebäude zusteuerte, suchten Erik, wie der Tesla-Fahrer laut dem Video heißt, und die anderen Kunden Zuflucht im Verkaufsraum des Reifenhändlers.

Der Tornado änderte aber seine Richtung und zog die Hauptstraße vor dem Reifenhändler entlang. „Leider war Eriks Model 3 so geparkt, dass es mehr mitbekam, als nur den vorbeiziehenden Sturm“, heißt es im Video. Die Aufnahmen der verschiedenen Fahrzeugkameras zeigen, wie der gewaltige Wirbelsturm dem E-Auto immer näher kommt und dabei eine Menge an Schutt und anderen Teilen durch die Luft wirbelt. „Die Trümmer prasselten auf den Tesla nieder, beschädigten den Lack und zerstörten das Glasfenster“, wird im Video erklärt. Glücklicherweise sei aber kein Trümmerstück durch die Fenster gebrochen, sodass der Innenraum des Teslas unbeschädigt blieb.

Tesla-Fahrer muss nach Tornado sein Heckfenster bereits zum dritten Mal reparieren lassen

Tornados, wie der, der das Tesla-Modell in Mitleidenschaft gezogen hatte, sind in Deutschland vergleichsweise selten. Ein Wetterexperte warnte aber auch in dieser Woche vor „Lebensgefahr durch Superzellen und Tornados“. In den USA treten die Wirbelstürme, die gewaltige Kräfte entwickeln können, dagegen regelmäßig auf. Für Tesla-Fahrer Erik waren die Schäden durch den Sturm wohl besonders ärgerlich. Laut dem Video musste er nach dem Tornado bereits zum dritten Mal das Heckfenster seines Model 3 reparieren lassen.

In Deutschland kommt es allerdings auch immer wieder zu Wetterschäden an Autos. Baden-Württemberg sei im vergangenen Jahr besonders von Schäden an Autos durch Sturm, Blitz und Hagel betroffen gewesen, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Anfang Mai mit. Im Februar war zudem in Gerlingen bei einem Sturm eine Baumkrone auf einen 130.000 Euro teuren Maserati gestürzt. Glücklicherweise befand sich zu diesem Zeitpunkt kein Fahrer in dem Luxusauto. Auch Tesla-Fahrer Nick hat sich wohl richtig entschieden, als er beim Reifenhändler Schutz vor dem Tornado suchte.

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