1. bw24
  2. Auto
  3. Tesla

Mann sucht nach Tesla-Fahrer, der ihm automatische Einparkfunktion demonstriert - weil seine Garage zu eng ist

Erstellt:

Von: Julian Baumann

Kommentare

Ein Tesla Model S fährt per Summon-Funktion ohne Fahrer in eine Garage (Anschauungsmaterial des Herstellers).
Die Summon-Funktion von Tesla soll ein fahrerloses Einfahren in die Garage ermöglichen. Ein Münchener wollte das vor dem Kauf erstmal testen. © Tesla

Weil er sich ein Tesla Model Y zulegen wollte und nicht wusste, ob die automatische Einfahrthilfe mit seiner Garage kompatibel ist, suchte ein Münchner in einem Forum nach einem Tesla-Fahrer.

Stuttgart/München - Moderne Autos haben eine ganze Reihe technischer Hilfsmitteln an Bord, die das Autofahren einfacher und angenehmer machen sollen. Die S-Klasse von Mercedes-Benz kann beispielsweise auf der Autobahn vollautonom fahren und auch Tesla hat bereits einen verbesserten Autopiloten auf dem Markt. Angesichts des immensen Fortschritts beim autonomen Fahren ist eine automatische Einparkhilfe und auch das automatische Einfahren in eine Garage schon fast Standard. Vor rund zwei Jahren führte Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton diese Funktion bei der aktuellen S-Klasse von Mercedes-Benz vor.

Bei Tesla ermöglicht das sogenannte Herbeirufen, im englischen „Summon“ genannt, das automatische Ein- und Ausparken des E-Autos, während sich der Fahrer nicht in dem Fahrzeug befindet. Durch die App ist auch das automatische Ein- und Ausparken in eine Garage möglich. Ein Münchner hatte aber offenbar Bedenken, dass diese Funktion mit seiner Garage kompatibel ist, und wollte sich vor dem Kauf eines Tesla Model Y absichern. Deshalb suchte er im Forum tff-forum.de nach einem Tesla-Fahrer, der zu Testzwecken im Osten der bayerischen Landeshauptstadt vorbeischauen würde.

Tesla-Fahrer in München gesucht, der gewillt ist „einmal in die Garage zu fahren“

„Wir wollen uns ein Model Y zulegen. Bedingung ist allerdings, dass es mit Summon selbst in die Garage rein und wieder rausfährt“, erklärte der User „Joha“ im Tesla-Forum. Die Funktion ließe sich aber leider nicht bei einer Probefahrt testen, da man in diesem Fall nur eine Chipkarte erhalte und das E-Auto nicht per Smartphone steuern könne. Laut dem Handbuch - die Handbücher der verschiedenen Tesla-Modelle sind, auch in deutscher Sprache, online zu finden - ist die Funktion zwar auch ohne Handy möglich. „Aber die Tesla Mitarbeiter in München konnten diese Funktion in ihren Fahrzeugen nicht finden / aktivieren“, schrieb er.

Um sicherzugehen, dass ein Tesla Model Y mit Summon-Funktion auch ohne Probleme in die Garage Ein- und Ausparken kann, wandte sich der User an die Community des Tesla-Forums. „Hat einer von euch einen Model Y, lebt im Münchner Osten und wäre gewillt ein mal bei mir in Trudering in die Garage zu fahren?“, fragte er. „Falls jemand von weiter her kommt, kann er gerne bei mir an der Wallbox aufladen und bei nem Kaffee noch Erfahrungen zum Auto erzählen.“ Weil ein Römer offenbar weder Garage noch Wallbox hatte, griff er zu einer abenteuerlichen Lösung, um seinen Tesla zu laden.

Tesla Model Y muss in Garage passen, weil es sonst Stress mit der Ehefrau gibt

Unter dem Aufruf im tff-Forum wunderten sich einige Nutzer, warum die Summon-Funktion denn beim Kauf eines Tesla Model Y Voraussetzung sein sollte. „Meine Erfahrung mit Summon: Da, wo es funktioniert, brauche ich es nicht und da, wo ich es brauche, funktioniert es nicht“, kommentierte ein User. Nutzer „Joha“ erklärte deshalb, dass seine Garage relativ eng sei und es jetzt schon beim Aussteigen aus seinem Renault ZOE Probleme gebe. „Meine Frau hat mir also untersagt, ein breiteres Fahrzeug anzuschaffen, weil es dann ja noch enger wird“, führte er aus. Seine Lösung sei deshalb, dass das Auto einfach selbst in die Garage fahren solle.

„Nur wenn ich jetzt nen Model Y anschaffe und es dann doch nicht selbst reinfährt, gibt es hier Stress“, schrieb der Tesla-Interessent. Deshalb wollte er die Summon-Funktion vor einem Kauf zunächst mal an seiner Garage testen. Ob sich in München tatsächlich ein Tesla-Fahrer gefunden hat, der dem Interessenten die Summon-Funktion live vorführen konnte, ist nicht bekannt. User „Joha“ schaffte sich aber dennoch ein Tesla Model Y an und gab sechs Monate nach seinem ersten Post Entwarnung. „Unser Model Y fährt brav in die Garage“, erklärte er. „Es ist etwas zögerlich und man muss es passend davor stellen, aber mit etwas Übung funktioniert es gut.“

Auch interessant

Kommentare