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TV-Star wendet sich nach Schlüsselpanne von Tesla ab - „ihr habt heute einen Kunden verloren“

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Von: Julian Baumann

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US-Schauspieler Glenn Howerton im „The Always Sunny Podcast“.
US-Schauspieler Glenn Howerton war zehn Jahre lang Tesla-Kunde, bis zu einer Schlüsselpanne mit seinem Model X. © Screenshot: Youtube/The Always Sunny Podcast

US-Schauspieler Glenn Howerton erzählt in einem Podcast von einer kuriosen Schlüsselpanne bei seinem Tesla. Die frustrierte ihn derart, dass er sich von der E-Auto-Marke abwandte.

Stuttgart/Los Angeles - Moderne Autos werden mit immer mehr Hightech-Software ausgestattet, die den Fahrern das Leben einfacher machen sollen. Der „Dog Mode“ von Tesla soll etwa eingeschlossene Tiere vor Hitze bewahren. Das Aufschließen des Fahrzeugs per App auf dem Smartphone ist dagegen bereits Standard, hin und wieder kommt es dabei aber zu Problemen. Nach Angaben eines Sicherheitsexperten brauchen Autoknacker lediglich eine App und den passenden Zeitpunkt, um ein Tesla-Modell zu öffnen.

Wie der US-Schauspieler Glenn Howerton, bekannt als Hauptdarsteller der Serie „It‘s Always Sunny in Philadelphia“ an der Seite von Danny DeVito, im Podcast „The Always Sunny Podcast“ erzählte, trieb eine kuriose Schlüsselpanne bei Tesla ihn sogar so weit, sich von der E-Auto-Marke von Elon Musk abzuwenden. Und das, obwohl er zuvor viele Jahre lang Fan des Branchenprimus war. Ein anderer Tesla-Fahrer hatte sich den Autoschlüssel kurzerhand in die Hand implantieren lassen.

Tesla-Technik lässt TV-Star Glenn Howerton im Stich - „Art von Situation, die mich richtig wütend macht“

In der 53. Episode von „The Always Sunny Podcast“ erklärt Glenn Howerton, dass ein „wirklich verrückter Tag und eine wirklich verrückte Nacht“ hinter ihm lägen. „Die Art von Situation, die mich richtig wütend macht“, kündigt er an, bevor er seine Geschichte erzählt. Er fahre ein Model X von Tesla und auf einmal habe sein elektrischer Türöffner nicht mehr funktioniert. „Das war okay, man kann ja die App auf dem Smartphone verwenden, um das Auto zu fahren“, so Howerton. Für eine gewisse Zeit habe das auch gut funktioniert und er sei mit dem E-Auto einen Freund für ein Screening abholen gefahren und habe am Ort der Veranstaltung in der unteren Etage einer Tiefgarage geparkt.

„Ihr könnt euch wahrscheinlich bereits denken, wo das hinführt“, sagt Glenn Howerton im Podcast zu seinen Mitpodcastern. Damit die Verbindung zwischen der App und dem Tesla auch funktioniert, müssen sowohl das Smartphone als auch das Auto mit dem Internet verbunden sein. „Ich kann per Bluetooth Musik hören, aber das Auto per Bluetooth steuern kann ich nicht“, führt er aus. Als er nach dem Screening aus der Tiefgarage fahren wollte, hatte der US-Schauspieler aber keine Internetverbindung und der elektrische Türöffner funktionierte auch nach einem Batterietausch nicht. „Ich hatte keine Ahnung, wie ich mein Auto von dort fortbewegen sollte“, sagt Howerton. Er habe deshalb einen Uber bestellt.

Tesla-Support kann Problem von US-Schauspieler nicht lösen - „das ist doch verrückt“

Am nächsten Morgen begab sich Glenn Howerton zurück zu der Tiefgarage in Los Angeles, um sein Tesla Model X zu holen. „Als ich dort ankam, war das ganze Gebäude abgesperrt“, erzählt er. „Als hätte es eine Bombendrohung oder so gegeben.“ Zunächst habe ihm auch niemand erklären können, was los sei, schließlich sei er mithilfe des Sicherheitsdienstes aber doch noch ins Gebäude gekommen. Nach langem Probieren habe er herausgefunden, dass sich der Tesla auch ohne Internetverbindung und funktionierendem Türöffner öffnen lässt, wenn man den Schlüssel an eine bestimmte Stelle hält. Starten konnte er das Model X aber auch dann nicht.

Er sei so frustriert gewesen, dass er in der zu diesem Zeitpunkt noch weitgehend leeren Tiefgarage mehrfach laut geschrieben habe, führt er weiter aus. „Alles, was schiefgehen konnte, ging schief.“ Der elektrische Türöffner funktionierte trotz neuer Batterie nicht, das Auto konnte keine Internetverbindung mit der App herstellen und auch mit der weiteren Möglichkeit ließ sich das Tesla Model X nicht starten. „Die Technik hat mich komplett und total im Stich gelassen“, sagt Glenn Howerton. Nach eigenen Angaben sprach der US-Schauspieler zwischen 9.30 Uhr am Morgen bis 6 Uhr am nächsten Tag mit zwölf Tesla-Mitarbeitern, um das Problem zu lösen.

Dabei sei er von einem Ansprechpartner zum nächsten verwiesen worden. „Ihr habt heute einen Kunden verloren“, habe er schließlich einem Tesla-Verkaufsmitarbeiter gesagt, der ihm ebenfalls nicht weiterhelfen konnte. Er sei zehn Jahre lang Tesla-Kunde gewesen und wisse, dass die Mitarbeiter für die technischen Probleme nicht verantwortlich seien. „Aber ihr müsst dieses Problem lösen können, das ist doch verrückt“, erklärt er seine Reaktion im Podcast. Mithilfe des Parkhauspersonals habe er schließlich einen Abschleppwagen gefunden, der klein genug war, um in die Tiefgarage zu fahren, um das Tesla Model X nach rund 24 Stunden abzuschleppen.

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