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Tesla-Konstruktion sorgt für Lacher: „Okay, das ist tatsächlich lustig und wahr“

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Von: Julian Baumann

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Der E-Autobauer Tesla hat angekündigt, die Parksensoren abzuschaffen. Ein Fahrer hat deshalb offenbar zu einer eigenen Konstruktion gegriffen.

Stuttgart - Gerade in großen Städten sind Parkplätze oftmals Mangelware. Wer einen der umkämpften Lücken entdeckt, ist deshalb wenig wählerisch. Bei den neuen Modellen von Mercedes-Benz, BMW oder auch Tesla wird das Einparken mit Parksensoren erleichtert, die den Abstand zu den anderen Fahrzeugen anzeigen und so Kratzer im Lack oder Schlimmeres vermeiden können. Tesla hatte im vergangenen Jahr jedoch angekündigt, die Parksensoren abschaffen zu wollen. Wie auf einem Foto zu sehen ist, dass im Netz kursiert, gibt es aber auch andere Möglichkeiten.

Im Handbuch des Tesla Model 3 heißt es, das Fahrzeug könne per Sensoren die Anwesenheit von Objekten erkennen. Beim Schalten in den Rückwärtsgang werden die Objekte auf dem Touchscreen angezeigt und ein akustisches Signal ertönt, wenn sich das E-Auto zu nah an ein Objekt heran bewegt. Wer keine Lust auf teure Technik, Anzeigen auf Bildschirmen und laute Signale hat, kann sein Fahrzeug aber auch einfach mit Polstern vorne und hinten ausstatten. Im Netz machen sich die Nutzer über ein Tesla-Modell lustig, das eben genau auf diese Weise präpariert wurde.

Tesla mit Matratzen-Konstruktion an den Stoßstangen – „ich finde das gar nicht so dumm“

Im vergangenen Jahr behauptete ein Tesla-Kritiker, der Autopilot FSD würde „wahllos Kinder niedermähen“, Fans der Marke haben diese Behauptung kurz darauf aber widerlegt, indem sie demonstrierten, dass die Modelle mit eingeschaltetem FSD in sicherer Entfernung abbremsen und zum Stehen kommen. Beim Einparken in kleine Parklücken ist es mit einem sicheren Abstand allerdings schwierig, weshalb die Konstruktion eines Tesla-Fahrers vielleicht gar nicht so unpraktisch sein dürfte. „Endlich, die neuen Parksensoren“, schreibt der Ersteller eines Beitrags auf Facebook unter zwei Fotos, die ein Tesla-Modell zeigen, an dessen Stoßstangen hinten und vorne Matratzen-ähnliche Konstruktionen angebracht sind.

Ein Tesla mit Matratzen-ähnlichen Konstruktionen an den Stoßstangen vorne und hinten.
So kann man sein E-Auto auch vor Kratzern und Dellen beim Einparken schützen. © Screenshot: Facebook

Die Matratzen an dem Tesla-Modell werden das E-Auto wohl tatsächlich vor Kratzern bewahren, selbst wenn man beim Einparken mal gegen ein anderes Auto scheppert. Für das andere Auto beziehungsweise dessen Besitzer ist die Konstruktion dagegen wohl weniger praktisch. In den Kommentaren unter den Fotos diskutieren die Nutzer aber erstmal, wo dieser präparierte Tesla denn unterwegs sein könnte. „Naja, wenn ich immer wieder höre: fahr ja nicht nach Paris beziehungsweise Frankreich, da ist es völlig normal, dass beim Parken ‚gebumst‘ wird finde ich das gar nicht so dumm“, meint einer. „Das nennt sich Parken nach Gehör, ist eine Kunst!“, kommentiert ein anderer.

Netz macht sich über Konstruktion lustig – „bei Tesla gibts halt alles, gegen Aufpreis“

Gerade in Paris haben es Autofahrer nicht leicht und insgesamt sollte man in Frankreich die Geschwindigkeitsbegrenzungen kennen. Anhand des Nummernschildes auf den Fotos ist jedoch zu erkennen, dass das mit den „Stoßdämpfern“ ausgerüstete Tesla-Modell in einem anderen europäischen Land unterwegs ist. „Italien, das brauchen die da auch“, schreibt ein User. „Scheint Italien zu sein. Da braucht man die“, weiß auch ein anderer und wird noch ein wenig spezifischer. „In Mailand knutschen die Autos oft abends am Straßenrand, echt irre, wie da geparkt wird.“ Zudem machen sich die Nutzer aber auch über die sonderbare Konstruktion, die in Deutschland so mit Sicherheit nicht erlaubt ist, lustig:

Einig sind sich die meisten Nutzer auf Facebook aber, dass man solche Konstruktionen in Frankreich und Italien dringend benötigt. Allerdings sind wie eingangs erwähnt alle neuen Fahrzeugmodelle mit Einparkhilfen und Parksensoren ausgestattet. Auch Tesla will die Funktion nicht ganz abschaffen, sondern hat im vergangenen Jahr lediglich die Ultraschallsensoren und den Parkassistenten entfernt, da diese Funktionen künftig von Tesla Vision übernommen werden sollen. Ein Facebook-Nutzer sieht die Matratzen-Konstruktion aber auch trotz Parksensoren als nützlich an. „Okay, das ist tatsächlich lustig und wahr“, schreibt er. „Ich bin E-Auto-Fan, aber ich bin eine Woche lang Tesla gefahren und die Parksensoren waren wirklich nutzlos.“

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