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Tesla-Fahrer verwechselt Bremse mit Gaspedal und landet in Pool - „zum Glück erlitt er keinen Stromschlag“

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Von: Julian Baumann

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Ein Tesla-Fahrer verwechselte das Gaspedal mit der Bremse, krachte durch eine Wand und landete in einem Pool. Die Insassen konnten befreit werden, das Netz spottet.

Stuttgart/Pasadena - Dass ein Autofahrer statt auf die Bremse zu drücken, das Gaspedal betätigt, führt immer wieder zu kuriosen Unfällen. Vor rund einem Jahr schanzte ein Mercedes-Fahrer in Waiblingen deshalb über einen geparkten Ford Fiesta und im April 2022 krachte ein Autofahrer im Bodenseekreis in einen Imbiss. Wie die Feuerwehr der Stadt Pasadena im US-Bundesstaat Kalifornien auf Twitter berichtet, kam es aufgrund einer Verwechslung von Gas und Bremse am 10. Januar mit einem E-Auto zu einem kuriosen Zwischenfall, bei dem die Insassen aber durch schnell reagierende Bewohner gerettet werden konnten.

Laut dem Tweet des Pasadena Fire Departments hatte der Fahrer eines E-Autos von US-Autohersteller Tesla das Gaspedal anstelle der Bremse betätigt und war durch eine Wand in einen Pool gekracht. Innerhalb von zwei Tagen erreichte der Tweet der Feuerwehr beinahe eine Million Aufrufe. In den Kommentaren machen sich einige Nutzer darüber lustig, dass die Insassen froh sein sollten, nicht auch noch einen Elektroschock davongetragen zu haben.

Tesla-E-Auto landet in Pool: Besteht durch Elektrizität eine erhöhte Gefahr?

In Bezug auf E-Autos und deren Batterien hält sich hartnäckig das Gerücht, dass elektrische Fahrzeuge deutlich häufiger Feuer fangen, als Modelle mit anderen Antrieben. Eine Studie widerlegt diese Ansicht zwar, ein E-Auto ist im Falle eines Brandes aber deutlich schwieriger zu löschen. Die Entflammbarkeit durch chemische Reaktionen ist eine Sache, doch was passiert, wenn ein elektrisches Fahrzeug mit Wasser in Berührung kommt? Für die Insassen des Teslas, der in Pasadena unverhofft in einem Pool landete, ging die Sache zumindest gut aus.

Ein E-Auto von Tesla liegt in einem Pool.
Ein Tesla-Fahrer landete mit seinem E-Auto in einem Pool. Anwohner retteten ihn und zwei weitere Insassen aus dem Fahrzeug. © Screenshot: Twitter/Pasadena Fire Departement

„In dem Fahrzeug waren drei Insassen, darunter ein Kind“, schreibt die Feuerwehr. „Barmherzige Samariter sprangen in den Pool und retteten sie.“ Wenn ein Auto unter Wasser gerät, ist vor allem der hohe Druck problematisch, der es schwierig macht, die Fahrzeugtüren zu öffnen. Bei einem elektrischen Fahrzeug könnte man allerdings annehmen, dass die elektrische Leitfähigkeit von Wasser eine solche Situation noch sehr viel gefährlicher macht. „Glücklicherweise erlitten sie keinen Stromschlag“, schrieb auch ein Nutzer unter den Tweet. In einem kuriosen Video wurde der Anschein erweckt, dass ein Tesla das Wasser in einem Hafenbecken zum Kochen bringen könne.

Twitter-Nutzer spotten über Tesla Badegang – „würde ein gutes Pop-Punk Albumcover abgeben“

Was passiert, wenn man einen an einer Steckdose angeschlossenen Föhn oder einen Toaster in eine mit Wasser befüllte Badewanne wirft, weiß aus unzähligen Filmen wohl jeder. Im Falle eines Elektroautos ist die Gefahr allerdings bei weitem nicht so hoch, da die Batterien im Fahrzeug gut geschützt sind. Zudem schützt eine Autokarosserie bekanntlich auch vor Blitzeinschlägen und leitet die Spannung nicht weiter. Die Insassen des Teslas waren demnach zumindest keiner größeren Gefahr ausgesetzt, nur weil es sich um ein E-Auto handelt.

Im Kontext der Rettungsaktion stellen sich die Twitter-Nutzer aber noch eine andere Frage. „Ernsthafte Frage: Weil es um ein E-Auto in einem Pool geht, gab es für die Retter nicht die Gefahr eines Stromschlags?“, fragt einer. „Wenn zwischen den Elektroden der Batterie ein kürzerer Stromkreis besteht als durch die Retter, dann nein“, antwortet ein anderer. Für die drei Insassen ging die Geschichte demnach gut aus, auch wenn der Tesla im Pool ein ungewöhnliches Bild abgibt und das E-Auto die Aktion auch nicht unbeschadet überstanden haben dürfte. Darüber machen sich einige Twitter-Nutzer lustig:

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