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Tesla-Boss Elon Musk fährt privat auch Benziner von Porsche und BMW

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Von: Julian Baumann

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Elon Musk, Tesla-Chef, läuft auf der Baustelle der Tesla Gigafactory zu einem Tesla.
Am liebsten fährt Elon Musk nach eigenen Angaben Tesla Model S und Model X (im Bild). Er soll aber auch einen Porsche 911 besitzen. © Julian Stähle/dpa

Elon Musk hat mit Tesla die E-Mobilität revolutioniert. Privat fährt der umstrittene Tech-Milliardär aber auch Benziner und hat unter anderem eine Porsche-Ikone in seiner Sammlung.

Stuttgart/Austin - Elon Musk hatte den heutigen Branchenprimus Tesla einst mit der Idee mitgegründet, E-Autos für jedermann zu bauen. Seitdem hat sich das Unternehmen mit Hauptsitz in Austin (Texas) zum führenden Autohersteller im elektrischen Segment gemausert, dem bei der Zukunftstechnologie sogar die alteingesessenen Weltkonzerne hinterherfahren. Seit Ende März produziert Tesla mit der Eröffnung der „Giga Berlin“ in Grünheide (Brandenburg) auch in Deutschland und will die jährliche Produktionskapazität der Fabrik von ehemals 500.000 E-Autos auf eine Million anheben.

Während Mercedes-Benz ab 2030 ausschließlich E-Autos bauen will und sich VW aller Voraussicht 2033 vom Verbrenner verabschiedet, ist Tesla seit jeher ausschließlich auf batteriebetriebene Modelle spezialisiert. Als Chefingenieur des Unternehmens könnte man meinen, dass Tesla-Chef Musk auch privat auf E-Autos setzt. In der Fahrzeugsammlung des umstrittenen Visionärs befinden sich aber durchaus Verbrenner-Modelle - auch aus deutscher Produktion.

Tesla-Chef Elon Musk: Sein erstes Auto war laut Berichten ein BMW

Wie Blick.ch berichtet, war das erste Auto des heutigen Tesla-Chefs ein BMW 320i Baujahr 1978. Schon früh hatte Elon Musk aber offenbar den Wunsch nach hoher Leistung und Power und kaufte sich nach dem Verkauf seines ersten Unternehmens, der Web-Software-Firma Zip2, einen 1967er Jaguar E-Type für 40.000 US-Dollar. Der Sportwagen des britischen Herstellers war unter anderem auch als zweisitziger Roadster erhältlich und hat den Tesla-Mitgründer möglicherweise auch bei der Konzeption des Tesla-Roadsters, dem ersten Modell des Unternehmens, inspiriert. Mit dem Oldtimer-Sportwagen war Musk damals aber nicht ganz zufrieden. „Er war wie eine schlechte Freundin – er ließ mich immer wieder im Stich und machte mir eine Menge Schwierigkeiten.“

Dennoch scheinen leistungsstarke Sportwagen mit Verbrennungsmotor eine Schwäche für den E-Auto-Visionär zu sein. Seit 2012 soll Elon Musk auch im Besitz eines Modells der Sportwagen-Ikone 911 von Porsche sein und auch ein BMW M5 ist Teil seiner Sammlung. Von einem weiteren deutschen Fabrikat, das der heutige Tesla-Boss einmal besessen haben soll, war er Berichten zufolge aber eher enttäuscht. Der umständliche Zugang zur dritten Sitzreihe seines Audi Q7 soll Musk aber zu den Flügeltüren beim Tesla-SUV Model X inspiriert haben. Ob der Tesla-Chef einmal ein Modell von Mercedes-Benz in seinem Besitz hatte, ist nicht bekannt. Elon Musk hatte aber zugegeben, dass die Stuttgarter Tesla einst gerettet hatten.

Porsche, BMW und Co.: Elon Musk fährt privat doch am liebsten Tesla

Wie Blick.ch weiter berichtet, soll Elon Musk aber auch zwei ganz besondere Modelle in seinem Portfolio haben. Das T-Modell von Ford war im Jahr 1908 das erste Automodell überhaupt, das am Fließband gefertigt wurde. Der Tesla-Chef hatte eines der Fahrzeuge 2017 als Geschenk erhalten. Vier Jahre zuvor hatte der Tech-Milliardär den originalen Lotus Esprit S1 aus dem James-Bond-Film „Der Spion, der mich liebte“ ersteigert. Zusammen mit Lotus konzipierte das damals noch in den Kinderschuhen steckende Tesla auch das erste Serienmodell. Der Tesla Roadster basierte sogar in Grundzügen auf dem Lotus Elise, von dem viele Bauteile übernommen wurden.

Obwohl Elon Musk in seiner Autosammlung also leistungsstarke Verbrenner-Modelle und ganz besondere Schmuckstücke hat, ist er nach eigenen Angaben am liebsten in einem leistungsstarken Modell seines eigenen Unternehmens unterwegs. Das Tesla Model S P100D hat eine Leistung von 500 Kilowatt, was 680 PS entspricht, und beschleunigt von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde in 2,4 Sekunden. Weil Musk Medienberichten zufolge mehrere Kinder mit unterschiedlichen Frauen haben soll - darunter offenbar auch Zwillinge mit einer ehemaligen Angestellten - ist eine sportliche E-Limousine für den Alltag wohl nicht genug. Für Familienausflüge nutzt der Milliardär nach eigenen Angaben deshalb das große Tesla Model X.

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