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Tesla sucht mit Video nach Batterie-Fachkräften - Netz entdeckt kuriosen Fehler

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Von: Julian Baumann

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Screenshot eines Tesla-Videos über die Konstruktion eines Akkupakets.
Auf Twitter entdeckten Nutzer einen mutmaßlichen Produktionsfehler in einem Recruiting-Video von Tesla. © Screenshot: Twitter/Praveen Kalavai

Ein Tesla-Manager veröffentlichte ein Video, mit dem der E-Autobauer um Batteriespezialisten wirbt. Den Nutzern auf Twitter fiel dabei ein kurioser Fehler auf.

Stuttgart/Austin - Tesla-Boss Elon Musk kündigte jüngst in einer E-Mail an die Belegschaft an, rund 10.000 Stellen bei dem E-Autobauer abbauen zu wollen. Zugleich ist Tesla offenbar aber auf der Suche nach qualifiziertem Fachpersonal. Allein in der Ende März in Brandenburg eröffneten „Giga Berlin“ sind derzeit rund 40 Stellen für Batterie-Fachkräfte ausgeschrieben. Am deutschen Standort produziert der Hersteller die Model Y für den europäischen Markt, will in Zukunft aber sowohl in Deutschland als auch in den USA die Zellentwicklung vorantreiben.

Nach der Eröffnung des deutschen Standortes veröffentlichte Tesla auf Youtube ein spektakuläres Video. Ein Drohnenflug zeigte die Tesla-Fabrik bei Berlin. Ebenfalls mit einem schnell geschnittenen Video will das US-Unternehmen nun offenbar Batterie-Spezialisten anwerben. In dem zunächst auf LinkedIn veröffentlichten Video hat sich aber offenbar ein kurioser Produktionsfehler eingeschlichen, der laut dem Teslamag aber erst Nutzern auf Twitter aufgefallen war.

Tesla-Video wirbt für Fachkräfte: Nutzer entdecken mutmaßlichen Produktionsfehler

Vergangene Woche veröffentlichte Tobias Marmann, laut seinem LinkedIn-Profil Senior Recruitment Manager für die Giga Berlin und den Raum Europa, Nahost und Afrika bei Tesla, ein Video über die Batterie-Produktion in Fremont (Kalifornien). Die 4680-Batterien produziert Tesla aktuell nur in der Fabrik, die das Unternehmen 2010 von Toyota übernommen hatte. In Zukunft sollen solche Batterien aber auch in Deutschland hergestellt werden. Bei dem Video handelt es sich dem Teslamag zufolge um Aufnahmen, die auch bereits bei der Eröffnung der Gigafactory in Texas präsentiert wurden. Zu sehen ist in Ausschnitten, wie Roboter aus den 4680-Batterien ein Akkupaket für den Einsatz in einem Model Y zusammensetzen.

Die Aufnahmen in dem zunächst auf LinkedIn veröffentlichten Video sind demnach nicht neu, ein mutmaßlicher Produktionsfehler fiel aufmerksamen Twitter-Nutzern allerdings erst jetzt auf. Bei einer Kamerafahrt, die von schräg oben die einzelnen Batteriezellen zeigt, ist bei einem Standbild zu erkennen, dass eine der Zellen offenbar falsch herum in das Akkupaket eingesetzt wurde. Während die rund 50 Batteriezellen in dem Akkupaket eine identische Spitze haben, sieht die eine Zelle deutlich anders aus.

Tesla: Nutzer vermuten Probelauf - „hoffentlich beheben sie den Fehler in der Produktion“

Bei der Eröffnung der Tesla-Fabrik in Texas und auch bei der originalen Veröffentlichung auf LinkedIn fiel der mutmaßliche Fehler demnach nicht auf. Auch mit dem Wissen um die eine, offenbar falsch herum angebrachte Batteriezelle, ist eine Sichtung bei dem sehr schnell geschnittenen Video eher schwierig. Der Nutzer, der das Video auf Twitter veröffentlichte, hatte das Standbild aber mit einem zeigenden Finger versehen. „Gute Arbeit“, schrieb ein Nutzer. „Ich musste das Video zweimal anschauen, um den Fehler zu finden.“

Auf Twitter vermuten einige Nutzer, dass die Aufnahmen aus einem Probelauf stammen und die Akkupakete so nicht in die fertigen Model Y verbaut wurden. „Hoffentlich beheben sie den Fehler in der Produktion“, schrieb einer. Die 4680-Zellen werden in den Akkupaketen bereits in den Model Y aus der Giga Texas verbaut und sollen in Zukunft auch bei den Fabrikaten aus Grünheide zum Einsatz kommen. Bleibt zu hoffen, dass im finalen Produktionsschritt alle Zellen richtig herum eingesetzt werden.

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