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Lade-Chaos: Britische Tesla-Fahrer müssen stundenlang auf freie Supercharger warten

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Von: Marcus Efler

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Chaotische Bilder aus Großbritannien: Zur winterlichen Hauptreisezeit mussten Tesla-Fahrer teils stundenlang warten, um ihren Stromer laden zu können.

Es ist der ganz große Bremsklotz bei der Elektromobilität, und das wichtigste Argument für Autofahrer, die nicht umsteigen mögen: Die Unsicherheit, ob man bei Bedarf eine freie Ladesäule findet, und der mögliche Zeitverlust beim Stromzapfen. Tatsächlich warnen Experten immer wieder vor Lade-Engpässen und zu wenig Ladesäulen. Die Befürchtung, dass knapper Strom einem die Tour vermasselt, ist weit verbreitet. In der Schweiz wird bei Energieknappheit sogar ein Fahrverbot für E-Mobile erwogen.

Lade-Chaos: Britische Tesla-Fahrer müssen stundenlang auf freie Supercharger warten

In Großbritannien kann künftig möglicherweise zumindest das private Laden eingeschränkt werden. Und die Szenen, die sich dort zur Reisezeit um Weihnachten und Silvester abspielen, könnten noch stärkere Zweifel an der Elektromobilität in dem Brexit-Staat wecken, berichtet 24auto.de.

Denn offenbar mussten britische Tesla-Fahrer teilweise stundenlang warten, um einen freien Platz an einem Supercharger zu ergattern. Zahlreiche Reisende posteten in sozialen Netzwerken Bilder von langen Staus, die sich vor den Ladeparks gebildet hatten.

Lade-Chaos: „Schlimmste Reise als Tesla-Fahrer“

Ein Twitter-User zählte an einer Anlage im Nordwesten Englands 40 Autos in der Schlange vor sich. „Zwei Stunden und 30 Minuten Warten auf eine Ladung“, schrieb er: „Die schlimmste Reise als Tesla-Fahrer“.

Die Probleme betrafen offenbar mehrere Landesteile. Ursache war aber wohl nicht eine Knappheit an Strom, sondern schlicht die Unterversorgung mit Ladestationen in manchen, vor allem ländlichen Regionen.

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