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Elon Musk reagiert auf Morddrohung aus Russland - „war schön, euch gekannt zu haben“

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Von: Julian Baumann

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Der Chef der russischen Raumfahrt-Behörde bedroht Elon Musk offen auf Telegram. Der Tesla-Boss reagiert mit einem sarkastischen Tweet.

Stuttgart/Austin - Im Rahmen des russischen Angriffskrieges haben auch die großen Unternehmer der Weltwirtschaft ihre Unterstützung für die noch immer heftig umkämpfte Ukraine ausgesprochen. Elon Musk hat beispielsweise die Tesla-Ladesäulen für alle freigeschalten, die mit dem E-Auto aus der Ukraine flüchten. Zudem hat der Tesla-Boss auch mit seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX Hilfe angeboten und die Nutzung des Starlink-Satellitennetzes zur Verfügung gestellt. Für die Behörden und das Militär in der Ukraine ist das schnelle Internet aus dem All hilfreich, für die russischen Aggressoren aber eine Provokation.

Aufgrund seiner Unterstützung für die Ukraine geriet nun auch der reichste Mensch der Welt ins Kreuzfeuer der russischen Propaganda. Laut Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) drohte der Politiker und Raumfahrt-Chef Dmitri Rogosin auf dem Kanal Telegram Elon Musk unverhohlen mit drastischen Folgen. Der Tesla-Boss und neuer Twitter-Eigentümer nahm das allerdings gelassen und reagierte auf dem Kurznachrichtendienst in der Nacht auf Montag mit einem sarkastischen Tweet.

Elon Musk: Tesla-Boss von Drohung aus Russland wenig beeindruckt - „schön, euch gekannt zu haben“

Vor wenigen Wochen reagierte Elon Musk bereits auf eine Drohung Russlands gegenüber der USA, dass die gemeinsame Mission auf der internationalen Raumfahrtstation ISS gefährdet sei. Elon Musk will die ISS mit SpaceX vor einem „unkontrollierten Absturz retten.“ Der russischen Propaganda blieben die Ankündigungen des Tesla-Chefs natürlich nicht verborgen, weshalb ein besonders eifriger Befürworter des Angriffskrieges nun offen drohte. Elon Musk sei „an der Versorgung faschistischer Kräfte in der Ukraine mit Mitteln militärischer Kommunikation“ beteiligt gewesen, schrieb Dmitri Rogosin laut der dpa auf Telegram. Dafür werde er sich „wie ein Erwachsener“ verantworten müssen.

Elon Musk ist nicht nur der neue Eigentümer des Kurznachrichtendienstes Twitter, sondern auch dafür bekannt, auf der Plattform kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Kürzlich schoss er beispielsweise mit einem Meme gegen Microsoft-Gründer Bill Gates. In Bezug auf die Drohung des russischen Politikers zeigte sich der Tech-Unternehmer nicht gerade eingeschüchtert. „Wenn ich unter mysteriösen Umständen sterben sollte, war es schön, euch gekannt zu haben“, schrieb er in der Nacht auf Montag (9. Mai). Im Rahmen des Ukraine-Krieges hatte Musk vor einiger Zeit zudem Wladimir Putin zu einem Kampf „Mann gegen Mann“ herausgefordert, was unter anderem von Vitali Klitschko, ehemaliger Profiboxer und amtierender Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew, geliket wurde.

Elon Musk scherzt über eigenen Tod: „Das ist nicht lustig“, schreibt seine Mutter

Die sarkastische Antwort des Tesla-Chefs auf die Drohung aus Russland erreichte zum aktuellen Stand (9. Mai, 12:30 Uhr) rund 935.000 Likes und über 105.000 Retweets. „Die Welt braucht Elon Musk“, schrieb ein Twitter-Nutzer. „Das wäre sehr schlecht und unglücklich“, kommentierte ein anderer in Bezug auf den Tweet des Unternehmers. Auch Maye Musk, ein bekanntes Model, Schriftstellerin und Mutter des Tesla-Chefs, antwortete auf die Aussage ihres Sohnes. „Das ist nicht lustig“, schrieb sie. Die Mutter des Tesla-Gründers war kürzlich auch als Jurorin bei GNTM zu Gast.

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