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Elon Musk schießt mit Meme von schwangerem Mann gegen Bill Gates

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Von: Julian Baumann

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Nach einem geleakten Disput zwischen Elon Musk und Bill Gates schoss der Tesla-Boss mit einem Meme auf Twitter gegen den Microsoft-Gründer.

Stuttgart/Austin - Tesla-Boss Elon Musk und Microsoft-Gründer Bill Gates sind zwei der einflussreichsten Menschen der Welt. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter geleakte Texte zeigen offenbar, dass sich die beiden Multimilliardäre auch im Privaten miteinander austauschen. Die Herkunft der Screenshots eines geschriebenen Dialogs zwischen Musk und Gates waren zunächst nicht klar, wurden aber laut Business Insider zuerst von DeFiance Media auf Twitter veröffentlicht.

Die Screenshots legen nahe, dass sie offenbar vom Handy des Tesla-CEOs stammen. Ein anderer Twitter-Nutzer teilte die Bilder, verlinkte Elon Musk und fragte, ob es sich dabei wirklich um Nachrichten zwischen den beiden Milliardären handele. Elon Musk bestätigte die Echtheit der Texte am Freitag, 22. April und schoss nachfolgend mit einem Meme gegen Bill Gates.

Geleakte Textnachrichten: Bill Gates will philanthropische Möglichkeiten mit Elon Musk besprechen

Obwohl Bill Gates vor allem als Gründer des Software-Konzerns Microsoft bekannt wurde, beschäftigt sich der Milliardär mit vielen verschiedenen Themen. Bill Gates warnte beispielsweise vor Jahren vor „dem tödlichsten Tier der Welt“. Und auch für die Entwicklungen in der weltweiten Autobranche interessiert sich der Unternehmer offenbar. So attestierte er beispielsweise alternativen Kraftstoffen gewisse Vorteile gegenüber den E-Autos. Porsche entwickelt einen Antrieb, der laut Bill Gates der E-Mobilität teilweise überlegen ist. Zudem hatte Bill Gates in der Vergangenheit auch an der Börse gegen den Autobauer Tesla gewettert.

Tesla ist inzwischen der profitabelste Autobauer der Welt und an der Börse mehr wert, als die großen deutschen Autokonzerne Mercedes-Benz, BMW und VW zusammen. Bill Gates hatte mit dem großen Erfolg des vergleichsweise jungen Unternehmens offenbar nicht gerechnet, was letztendlich zum Disput mit Elon Musk führte. Die geleakten Screenshots zeigen, dass Bill Gates Elon Musk zunächst eine SMS mit Tag und Uhrzeit für ein Treffen bestätigte, die der Tesla-Boss mit „großartig“ beantwortete. Ein weiterer Text zeigt offenbar eine weitere Nachricht von Gates mit „gerade gelandet“, die Musk mit „cool“ beantwortete.

Dem Austausch folgte allerdings eine weitere SMS des Tesla-CEOs an den Microsoft-Gründer. „Haben Sie immer noch eine halbe Milliarde Short-Position gegen Tesla?“, fragt Musk darin. Eine Short-Position bedeutet, dass ein Aktionär eine geliehene Aktie mit dem Ziel verkauft, sie später zu einem niedrigeren Preis wieder zurückkaufen zu können. Bill Gates spekulierte demnach darauf, dass die Tesla-Aktie in Zukunft deutlich sinkt. „Ich muss leider sagen, dass ich sie noch nicht aufgelöst habe“, antwortete dieser auf die Textnachricht von Musk und fügte hinzu. „Ich würde gerne über philanthropische Möglichkeiten sprechen.“

Tesla-Boss weist Bill Gates ab: „Ich kann Ihre Philanthropie nicht ernst nehmen“

Dass Bill Gates noch immer eine Short-Position gegen Tesla hat, führte dazu, dass Elon Musk sein Gesprächsangebot ablehnte, berichtet Business Insider. „Tut mir leid, aber ich kann Ihre Philanthropie zum Klimawandel nicht ernst nehmen, wenn Sie eine massive Short-Position gegen Tesla haben“, schrieb er nach den geleakten Screenshot an den Microsoft-Gründer und fügte hinzu: „das Unternehmen, das am meisten zur Lösung des Klimawandels beiträgt“. In einer Antwort auf einen Twitter-Kommentar bestätigte Elon Musk am Freitag die Echtheit des Textaustausches.

Wenig später schoss Elon Musk, der inzwischen der größte Twitter-Investor ist, mit einem Meme gegen Gates. Er verglich den Microsoft-Gründer mit einem Emoji eines schwangeren Mannes und schrieb. „Für den Fall, dass du schnell einen Ständer loswerden musst.“ Wann genau die Textnachrichten zwischen den beiden Multimilliardären ausgetauscht wurden, ist nicht bekannt. Elon Musk und Bill Gates stritten laut Business Insider aber bereits in der Vergangenheit über Themen wie E-Autos, die Corona-Pandemie und die Besiedelung des Mars. Elon Musk sagte kürzlich, dass sich „praktisch jeder ein 100.000 Dollar-Ticket zum Mars leisten“ könne.

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