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SUV blockiert E-Ladesäule: Mehr Kontrollen würden „sicher nicht schaden“

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Von: Jannis Gogolin

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Ein Würzburger Twitter-Nutzer äußert seinen Unmut über einen dreisten SUV-Falschparker, inklusive Beweis-Foto. Prompt bekommt er eine Antwort von der Polizei.

Falschparker sind leider in den meisten Städten ein gewohntes Ärgernis. In Würzburg ärgert sich ein Twitter-User allerdings doppelt über einen dieser rücksichtslosen Fahrzeug-Führer. Kontext: Inmitten der Würzburger Innenstadt parkt ein Autofahrer sein Fahrzeug auf einem Stell- und Ladeplatz explizit für E-Autos. Damit blockiert er eine der sowieso schon rar gesäten Ladestellen für vollelektrische Kfz. Außerdem echauffiert sich der Beschwerdeführer über die Art des Autos – ein SUV der Marke Range Rover – in der Würzburger Innenstadt, wie tz.de berichtet.

Falschparker in Würzburg „rücksichtslos und überall“ – User springt Beschwerdeführer bei

SUV auf Ladeplatz für E-Auto
Auf der Suche nach einem Parkplatz in der Würzburger Innenstadt begnügt sich ein SUV-Fahrer mit einer schnellen, aber falschen Lösung. © „MatzeLoCal“/Twitter

„Und wem sagt man in Würzburg Bescheid, wenn so eine Karre für weit über eine halbe Stunde den Ladeplatz blockiert?“, fragt er erbost in seinem Tweet und verlinkt im gleichen Zuge die Polizei Unterfranken. Diese reagiert einen Tag später recht diplomatisch: „Sie können sich in solchen Fällen jederzeit an die örtlich zuständige Polizeidienststelle wenden.“ Ein weiterer Nutzer sekundiert dem Ersteller des Posts.

Seiner Meinung nach fehlt in der Stadt am Main der Kontrolldruck für Falschparker. „Geparkt wird rücksichtslos und überall – auf Gehwegen außerhalb der Markierungen und auf Ladeplätzen.“ Verstärkte Kontrollen würden daher „sicher nicht schaden“. Dass Falschparken kein Kavaliersdelikt ist, sieht man an den Strafen für die Ordnungswidrigkeit.

Derweil wird der Falschparker auch verteidigt: „Würzburg ist die mit Abstand schlimmste Stadt für Autofahrer. Ich meide die Innenstadt, wo es geht“, erklärt ein weiterer Kommentator. Das Fotografieren von Falschparkern war rechtlich länger umstritten. Kürzlich hat aber das Verwaltungsgericht Ansbach anders darüber entschieden.

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