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„Wir müssen nicht die Ersten sein“ – Porsche-Chef über selbstfahrende Autos

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Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG.
Spricht über das Thema autonomes Fahren: Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG (Archivbild). © Fabian Sommer/dpa

Das Thema selbstfahrende Autos wird in der Branche immer wichtiger. Porsche macht klar, dass man mit der neuen Technik nicht der erste sein muss.

Stuttgart (dpa) – Selbstfahrende Autos sind auch für den Sportwagenbauer Porsche ein Thema. Ein Porsche werde jedoch ein Fahrzeug bleiben, „das von dem Fahrer selbst gefahren werden will“, sagte Vorstandsvorsitzender Oliver Blume am Donnerstag bei einer Fachveranstaltung in Stuttgart.

Auch Porsche arbeitet am autonomen Fahren – diese Level gibt es

„Wir müssen nicht die Ersten sein, die Level 4 beispielsweise fahren“, sagte Blume mit Blick auf die Stufe des Selbstfahrens, bei der der Fahrer zum bloßen Passagier werden wird. Beim Level-2-Niveau muss die Fahrerin oder der Fahrer bereits nicht ständig steuern. Beim Level 3 übernimmt der Computer etwa auf der Autobahn für längere Zeit das Führen des Fahrzeugs.

Blume sagte, es gebe Anwendungen beim künftigen autonomen Fahren, die für Porsche-Fahrer sinnvoll seien. Dabei gehe es beispielsweise darum, dass ein Auto beim abendlichen Restaurantbesuch autonom einparke.

Porsche und Bosch tüfteln an selbstfahrenden Autos – „massentauglich“

Porsche gehört zum VW-Konzern. Der Wolfsburger Autobauer hatte zu Jahresbeginn mitgeteilt, mit dem Technikriesen Bosch die nächsten Schritte auf dem Weg zum selbstfahrenden Auto gemeinsam anzugehen. Es soll eine Softwareplattform entstehen, die zunächst teil- und hochautomatisierte Funktionen „massentauglich“ macht.

Dies könne die Basis für komplexere Anwendungen bis hin zum voll automatisierten Fahren schaffen, hatte es geheißen. Bis Ende 2026 steckt der VW-Konzern rund 30 Milliarden Euro allein in Digitalisierung und Automatisierung.

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