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„Der Taycan hat es echt drauf“: Elektro-Porsche nimmt es bei Vergleichstest mit Monster Truck auf

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Von: Julian Baumann

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Der Monster Jam-Truck von Linsey Read fährt im NRG Stadium in Texas vor einem Porsche Taycan Cross Turismo.
Bei einem „Vergleichstest mit Augenzwinkern“ nahm es der Porsche Taycan Cross Turismo mit einem Monster Truck auf. © Porsche AG

Bei einem „Vergleichstest mit Augenzwinkern“ hat es ein elektrischer Porsche Taycan Cross Turismo mit einem Monster Truck aufgenommen.

Stuttgart/Texas - Mit dem vollelektrischen Sportwagen Taycan hat der Stuttgarter Autohersteller Porsche bewiesen, dass Leistung und Geschwindigkeit nicht auf einen Verbrennungsmotor angewiesen sind. Das erste E-Auto der Zuffenhausener verkaufte sich im ersten Jahr öfter als der legendäre 911. Der Ursprungsversion hat Porsche seitdem eine ganze Familie an Modellen zur Seite gestellt, unter anderem auch den geländetauglichen Taycan Cross Turismo. Mit diesem nahm es Rennfahrer Leh Keen laut einer Pressemitteilung des Herstellers nun sogar mit einem riesigen Monster Truck auf.

Seit der Weltpremiere des Porsche Taycan hat der elektrische Sportwagen bereits so einige Rekorde aufgestellt. Im Februar stellte der Porsche Taycan die Konkurrenz mit einem neuen Langstreckenrekord in den Schatten und zuvor hatte der Porsche Taycan etwas bewiesen, das bei E-Auto lange angezweifelt wurde. Der Taycan Cross Turismo überwand innerhalb von 24 Stunden fast 5.000 Höhenmeter. Ein solches Modell hat sich eben auch Leh Keen ausgesucht, nachdem er von Monster-Jam-Fahrerin Linsey Read zu einem doch eher ungewöhnlichen Vergleichstest herausgefordert worden war.

Porsche Taycan vs. Monster Truck in „Vergleichstest mit Augenzwinkern“

Ein elektrischer Sportwagen lässt sich mit einem Monster Truck theoretisch nur schwer vergleichen. Ein Monster Truck hat in Sachen Power wohl die Nase vorn, in einem klassischen Rennen würde der Porsche aber wohl kaum Schwierigkeiten haben. Und doch haben der leistungsstarke, von zwei Elektromotoren angetriebene Sportwagen und der mit einer methanolgespeisten V8-Maschine ausgerüstete Monster Truck dennoch Gemeinsamkeiten. Der Mitteilung zufolge sind beide Fahrzeuge mit einem Allradantrieb und einer Vierradlenkung ausgestattet und beide haben in etwa die gleiche Beschleunigung aus dem Stand heraus.

Linsey Read sitzt auf ihrem Monster Truck (links), Leh Keen steht hinter einem Porsche Taycan Cross Turismo (rechts).
Monster-Jam-Fahrerin Linsey Read (links) forderte Rennfahrer Leh Keen (rechts heraus). Dieser nahm die Herausforderung mit einem Porsche Taycan Cross Turismo an. © Porsche AG

Da ein Monster Truck wohl kaum auf einer Rennstrecke oder gar einer herkömmlichen Straße gegen den Porsche Taycan antreten konnte, wurde der „Vergleichstest mit Augenzwinkern“ im präparierten NRG-Stadium in Texas durchgeführt. Laut der Mitteilung wurde der auf den ersten Blick eher ungleiche Wettbewerb eine „etwas chaotische, aber amüsant-rasante Vorstellung“. „Ehrlich gesagt, konnte ich Leh meistens gar nicht sehen“, erklärte Monster-Truck-Fahrerin Linsey Read im Anschluss. „Er musste um mich herumfahren, also musste ich mich darauf verlassen, dass er immer genügend Abstand hält.“

Porsche Taycan beweist, dass er es auf Sandpiste sogar mit Monster Truck aufnehmen kann

Auf einer Sandpiste könnte man meinen, dass ein Sportwagen gegenüber einem Monster Truck schnell das Nachsehen hat und aufpassen muss, nicht unter die gigantischen Räder zu geraten. Der Porsche Taycan Cross Turismo hatte damit offenbar keine Probleme. „Von den Reaktionen her kann ich sagen, dass er es erstaunlich gut geschafft hat, dicht an mir dranzubleiben“, sagte Linsey Read. „Der Taycan hat es echt drauf!“ Aus Sicherheitsgründen achtete Leh Keen aber dennoch darauf, dem Truck nicht zu nahezukommen. „Es hat sich so angefühlt, als würde ich mit einem Haus im Rennen liegen“, erklärte er. „Die Größe des Monster Jam Trucks ist überwältigend.“

Trotz seiner Größe habe der Monster Truck aber in Sachen Geschwindigkeit tatsächlich mit dem elektrischen Porsche-Sportwagen mithalten können. „Er scheint sich kaum anzustrengen, aber ich schaue nach unten und wir nähern uns dreistelligen Geschwindigkeiten – und das auf Sand“, zeigte sich Leh Keen beeindruckt. „Er ist überaus wendig, bei solch einer Größe.“ Letztendlich zeigte der Sportwagen, dass er es mit Allradantrieb auf einer Sandpiste sogar mit einem Monster Truck aufnehmen kann. „Der Taycan war einfach toll – er gab mir reichlich Feedback, hatte Grip, wenn ich ihn wirklich brauchte, und sorgte dafür, dass auch der Spaß nicht zu kurz kam.“

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