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Porsche Taycan wird bei E-Auto-Test von amerikanischer Konkurrenz in die Schranken gewiesen

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Von: Valentin Betz

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Mit dem Taycan hat Porsche sein erstes E-Auto produziert. Bei der Beschleunigung ist der deutsche Sportwagen jedoch chancenlos gegen die amerikanische Konkurrenz.

Stuttgart/Houston - Fans aus aller Welt wissen, dass aus Stuttgart einer der renommiertesten Sportwagenhersteller kommt. Lange Zeit stand Porsche als Synonym für elegante und schnelle Verbrenner, mit dem Taycan wagte das Traditionsunternehmen inzwischen aber den Sprung zur E-Mobilität.

Das E-Auto war bislang ein voller Erfolg für den Sportwagenhersteller. Im vergangenen Jahr erzielte Porsche mit dem Taycan einen Absatzrekord. Das dürfte auch mit der enormen Leistung zusammenhängen. Zwei Motoren bringen in der stärksten Variante 760 PS. Bei der Beschleunigung thronte der Porsche Taycan deshalb zu Verkaufsstart an der Spitze. Inzwischen hat die Konkurrenz aber nachgebessert - und verweist den Sportwagen aus Stuttgart in die Schranken.

Rennen dreier E-Autos: Porsche Taycan tritt auf Viertelmeile gegen zwei Konkurrenten an

Tatsächlich hat der Sportwagen aus Stuttgart schon vor geraumer Zeit den ersten Platz verloren. Ein Taycan-Besitzer bestellte sich nach einem Tesla-Vergleich sogar direkt das Model S. Denn seit das Modell des US-Herstellers von Elon Musk mit dem Plaid-Antrieb drei Motoren hat, lässt der Tesla alles hinter sich.

Fahraufnahme eines weißen Porsche Taycan
Der Porsche Taycan hatte bei einem Beschleunigungstest keine Chance gegen seine E-Auto-Konkurrenten von Tesla und Lucid. © Porsche

Wie Teslamag berichtet, ließ der Youtube-Kanal DragTimes im US-amerikanischen Houston jetzt einen Porsche Taycan Turbo S, ein Tesla Model S Plaid und einen Lucid Air Dream Edition Performance gegeneinander antreten. Verglichen wurde die Beschleunigung der E-Autos auf der Viertelmeile, was umgerechnet etwa 402,3 Metern entspricht.

Porsche Taycan: Sportwagen verliert auf Viertelmeile gegen amerikanische Konkurrenz

Eigentlich haben die drei E-Autos nur wenig miteinander gemein. Der Porsche Taycan ist darunter der einzig echte Sportwagen und kommt in der getesteten Version mit 760 PS daher. Der Lucid Air ist im Grunde ein Luxus-Fahrzeug, das Tesla Model S eine Mischung aus absurder Geschwindigkeit und Pragmatismus. Alle drei E-Autos kosten mehr als 100.000 Euro.

Das Viertelmeilenrennen auf DragTimes macht dann allerdings schnell klar: Der deutsche Sportwagen hat gegen die amerikanische Konkurrenz keine Chance. Bei drei Läufen landet der Porsche Taycan immer auf dem dritten und letzten Platz, das Model S von Tesla ist dabei meist nur noch als kleiner Punkt in der Ferne zu sehen. Auch der Lucid Air kommt nicht an Tesla vorbei, obwohl er in puncto Leistung ähnlich abschneidet.

Porsche Taycan verliert Viertelmeilenrennen - Youtuber von Entwicklung der E-Autos begeistert

Während das Tesla Model S drei Motoren hat, kommt der Lucid Air mit nur zwei daher. Beide warten dafür aber mit über 1.000 PS auf. Mit 1.126 PS hat der Lucid sogar eigentlich 100 PS mehr, als das Plaid-Modell von Tesla. Allerdings spielt bei einem Viertelmeilenrennen auch das Gewicht der E-Autos eine Rolle für den Sieg.

Der Youtuber Brooks Weisblat vom Kanal DragTimes zeigt sich vom Ergebnis des Rennens nur wenig überrascht. Allerdings ist er von der Entwicklung der E-Mobilität begeistert. „Es ist ziemlich verrückt, wie viel schneller diese neuen E-Autos innerhalb weniger Monate geworden sind“, erklärt er. Die schon jetzt absurde Beschleunigung von E-Autos generell hält Weisblat nur für erste Schritte: „Das ist nur der Anfang von dem, wozu elektrische Sportwagen in der Lage sind.“

Die Nutzer auf Youtube scheinen der Meinung von Weisblat zu sein. „Egal welcher dein Favorit ist: Alle drei sind Beleg dafür, wie weit wir in so kurzer Zeit mit E-Autos gekommen sind. Glückwunsch an die Menschheit“, schreibt einer etwa. Ein weiterer Nutzer freut sich angesichts der Übermacht von Tesla auf den bereits angekündigten Sportwagen des US-Herstellers. „Ich kann mir nicht einmal vorstellen, wie der Roadster sein wird“, erklärt er.

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