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Porsche AG


Die Porsche AG zählt zu den wichtigsten Autoherstellern in Deutschland und ist insbesondere im Bereich der Sportwagen führend. Porsche produziert im Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen und an mehreren weiteren Standorten in Deutschland und Europa. Das Unternehmen entstand in den 30er Jahren und entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg von einem kleinen Konstruktionsbüro zu einem der wichtigsten deutschen Fahrzeughersteller.

Porsche AG – Geschichte


Die Geschichte der Porsche AG beginnt am 1. Dezember 1930. Damals machte sich der Firmengründer Ferdinand Porsche mit einem Konstruktionsbüro in Stuttgart selbstständig.
1900 sorgte Ferdinand Porsche beispielsweise bei der Weltausstellung in Paris mit dem sogenannten Lohner-Porsche für Aufsehen, den er für die österreichische Hofwagenfabrik Lohner entworfen hatte. Später übernahm er die Leitung des Konstruktionsbüros der Daimler-Motoren-Gesellschaft – einem Vorgängerunternehmen der Daimler AG. Auf diese Weise gelangte Porsche nach Stuttgart.
Im Jahr 1931 entwickelte Porsche den Typ 12 für das Unternehmen Zündapp aus Nürnberg in Bayern. 1934 erhielt der Vorstand des Unternehmens vom Reichsverband der Automobilindustrie den Auftrag, den KdF-Wagen zu entwickeln. So entstand das Modell, das später als VW Käfer weltberühmt wurde.
Weitere wichtige Aufträge für die Porsche AG folgten. Das führte zu einem erheblichen Wachstum, sodass weitere Standorte zum Konstruktionsbüro hinzukamen. 1947 war das Konstruktionsbüro in einer Automobilfabrik aufgegangen und es kam zum Bau des ersten Fahrzeugs, das auch unter der Bezeichnung Porsche vertrieben wurde – dem 356 Nr. 1 Roadster.

Porsche AG – Fusion mit VW


Zwischen der Porsche AG und der Volkswagen AG bestehen seit jeher enge Beziehungen. Der Firmengründer Ferdinand Porsche hatte nicht nur den VW Käfer entworfen. Auch in den folgenden Jahrzehnten kam es zu zahlreichen Kooperationen zwischen den Unternehmen.
Ab 2005 begann Porsche damit, VW-Aktien aufzukaufen – mit dem erklärten Ziel einer Übernahme. 2009 gab der Vorstand von Porsche jedoch bekannt, dass das Unternehmen diesen Plan nicht umsetzen könne. 2009 übernahm VW dann 49,9 Prozent der Anteile an Porsche, ehe es 2012 zu einer vollständigen Übernahme aller Standorte durch die Volkswagen AG kam.

Porsche AG – Standorte


Die Porsche AG produziert mittlerweile an mehreren Standorten in Deutschland und in weiteren Ländern Europas. Die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart spielte in der Geschichte des Unternehmens eine wichtige Rolle. Bis heute befindet sich in Stuttgart der Hauptsitz der Porsche AG.
Im Stuttgarter Stadtteil Zuffenhausen findet ein erheblicher Teil der Produktion der Porsche AG statt. Hinzu kommt ein Werk in Leipzig, Sachsen. Zudem gibt es noch das Volkswagenwerk Osnabrück, das aufgrund der starken Verflechtungen zwischen den beiden Unternehmen ebenfalls Fahrzeuge der Marke Porsche herstellt. Darüber hinaus gibt es weitere Standorte der Porsche AG im Ausland.
Hinzu kommen weitere Tochterunternehmen der Porsche AG, die auch abseits der Automobilbranche tätig sind. Hierzu zählen beispielsweise die Porsche Consulting GmbH in Bietigheim-Bissingen und die Porsche Digital GmbH in Ludwigsburg. Beide Städte befinden sich in Baden-Württemberg im direkten Umland der Landeshauptstadt Stuttgart.

Porsche AG – Vorstand


Der Vorstandsvorsitzende der Porsche AG ist seit 2015 Oliver Blume. Seine Karriere begann Blume bei Audi – einem Unternehmen, das ebenfalls zur Volkswagen AG gehört.
Nachdem Blume unter anderem für den Karosseriebau beim Audi A3 verantwortlich war, wechselte er später zu Seat und daraufhin zu Volkswagen.2013 wurde er dann als Vorstand zur Unternehmenstochter Porsche berufen. Rund zwei Jahre später wurde er Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. "