1. bw24
  2. Auto

Parkscheibe richtig einstellen: Welche drei Punkte wichtig sind

Erstellt:

Von: Simon Mones

Kommentare

Wer mit Parkscheibe parkt, sollte wissen, wie man sie richtig einstellt. Anderenfalls droht ein Bußgeld. Drei Punkte sind beim Einstellen wichtig.

Es gibt sie aus Plastik und Papier. Manchmal kann man sie im Winter sogar dazu verwenden, um das Eis von der Windschutzscheibe zu entfernen. Gemeint ist natürlich die Parkscheibe. Doch so vielfältig sie einsetzbar ist, so viele Fehler können Autofahrern bei ihrer Verwendung unterlaufen. Wer jedoch auf einige Dinge achtet, kommt ohne Bußgeld davon.

Ein Mann stellt eine Parkscheibe ein.
Die Parkscheibe korrekt einzustellen, ist für manchen Autofahrer gar nicht so einfach. © Joko/Imago

Parkscheibe richtig einstellen: Drei Punkte müssen Sie beachten 

Eine Frage, die sich Autofahrer dabei immer wieder aufs neue stellen, ist: Wie stelle ich die Parkscheibe richtig ein? Insbesondere wenn man kurz nach der vollen oder halben Stunde parkt, kann diese Frage zu Verunsicherungen führen. Dabei ist es denkbar einfach: Sie wird immer auf die nächste halbe Stunde nach der Ankunft eingestellt. 

Wer also um 17:31 Uhr parkt, stellt die Parkscheibe auf 18 Uhr ein. „Alles andere ist falsch und kann ein Verwarnungsgeld zwischen 20 und 40 Euro nach sich ziehen“, betont der ADAC auf seiner Homepage. Beginnt die Parkscheibenpflicht jedoch erst später, so muss diese Uhrzeit angeben werden. Zudem muss die Parkscheibe so platziert werden, dass sie von außen gut lesbar ist.

Parkscheibe richtig einstellen: Weiterdrehen ist verboten

Doch was ist, wenn man doch länger parken muss, als es das Schild erlaubt. Darf man dann die Parkscheibe einfach weiterdrehen? Nein, das Weiterdrehen nach Ende der erlaubten Parkzeit ist verboten. Hier reicht es auch nicht aus, einfach vor- und zurückzufahren. Wer länger parken möchte, muss einen neuen Parkvorgang einleiten.

„Eine Verlängerung der Parkzeit ist zum Beispiel möglich, indem Sie mit Ihrem Auto einmal um den Block fahren. Ist der Platz dann noch frei, gehört er Ihnen“, betont der ADAC. Wer die erlaubte Parkdauer um bis zu 30 Minuten überschreitet, muss mit einer Geldstrafe von 20 Euro rechnen. Nach einer Stunde steigt die Strafe auf 25 Euro. Bei bis zu zwei Stunden drohen 30 Euro Strafe und bei mehr als drei Stunden sogar 40 Euro.

Parkscheibe richtig einstellen: Farbe und Größe sind vorgegeben

Übrigens droht auch eine Geldbuße, wenn die Parkscheibe nicht blau-weiß ist. Diese Farbgebung ist ebenso vorgeschrieben wie die Größe: elf Zentimeter breit und 15 Zentimeter hoch. Weicht sie von den Vorgaben ab, wird eine Strafe von 20 Euro fällig. Eine Petition für bunte Parkscheiben scheiterte.

Eine rosa Parkscheibe mit der Aufschrift «bin shoppen!»
Eine rosa Parkscheibe ist nicht erlaubt. © Robert Schlesinger / dpa

Erlaubt ist indes die Nutzung einer elektronischen Parkscheibe. Allerdings nur dann, wenn sie eine Typengenehmigung hat. Besonders praktisch: Sobald der Motor ausgeschaltet wird, muss ein Bewegungsmelder automatisch den Beginn der Parkzeit einstellen. Die Uhrzeit darf sich danach aber nicht mehr verändern. Wie die klassische Parkscheibe muss auch die elektronische Version blau-weiß sein. Neben dem weißen P muss über dem Display „Ankunftszeit“ stehen.

Auch interessant

Kommentare