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Winfried Kretschmann über seinen neuen Mercedes-Dienstwagen: „Der EQS ist wirklich ein super Auto“

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Von: Julian Baumann

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Winfried Kretschmann (Grüne) und Mercedes-Vetriebschefin Britta Seeger, stehen am neuen Dienstwagen des Ministerpräsidenten, dem Mercedes EQS.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ist von seinem neuen Dienstwagen, dem elektrischen Mercedes EQS, angetan. © Bernd Weißbrod/dpa

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) tauschte seine Mercedes-S-Klasse gegen die vollelektrische Limousine des Konzerns. Vom EQS zeigt sich der Regierungschef beeindruckt.

Stuttgart - Als Ministerpräsident von Baden-Württemberg, mit Amtssitz in der Landeshauptstadt Stuttgart, fährt Winfried Kretschmann (Grüne) natürlich ein Modell von Mercedes-Benz. Im Februar tauschte der Regierungschef seine Mercedes-S-Klasse gegen das vollelektrische Flaggschiff EQS. Die Schlüssel für die große Limousine wurden dem Landesvater von Britta Seeger, Vertriebsvorständin von Mercedes-Benz, persönlich übergeben.

„Mein neues Dienstfahrzeug ist ein sehr gutes Beispiel für nachhaltige Mobilität, ‚Made in Baden-Württemberg‘“, sagte Winfried Kretschmann im Februar. „Als erste vollelektrische Limousine aus dem Hause Mercedes-Benz setzt es Maßstäbe bei Effizienz und Klimaschutz.“ Bei der Grundsteinlegung des neuen E-Campus von Mercedes-Benz am 1. Juni in Stuttgart-Untertürkheim, fand der Regierungschef erneut lobende Worte für die E-Limousine mit dem Stern, wie unter anderem die Automobilwoche berichtet.

Mercedes-Benz EQS: Winfried Kretschmann über seinen neuen Dienstwagen - „so agil wie ein Kleinwagen“

Winfried Kretschmann ist seit dem Jahr 2011 Ministerpräsident von Baden-Württemberg und bestreitet derzeit bereits seine dritte Amtszeit an der Spitze der Landesregierung. In dieser Zeit war der hochgewachsene Politiker allerdings nicht immer hundertprozentig mit seinen Dienstwagen zufrieden. „Ich hocke da wie eine Sardine in der Büchse“, sagte Kretschmann im Jahr 2018 in Bezug auf den Rücksitz seiner damaligen Mercedes-S-Klasse. Dieses Problem hat er im elektrischen EQS aber nicht mehr. Er habe nun hinten „richtig Platz“, so Kretschmann am 1. Juni als Anspielung auf seine damalige Aussage.

Doch auch sonst scheint der Landesvater von dem elektrischen Flaggschiff von Mercedes-Benz angetan zu sein. „Der EQS ist wirklich ein super Auto“, sagte Kretschmann laut der Automobilwoche. Er lasse sich nicht nur in der Limousine chauffieren, sondern habe sich auch schon selbst ans Steuer gesetzt. Dabei fiel ihm nach eigener Aussage die Beschleunigung des E-Autos mit 500 PS auf. „Dass ein Elektroauto richtig Drehmoment hat, weiß man ja“, erklärte er. „Aber dass die Hinterachse mitlenkt, hat mich begeistert. Damit ist das Auto so agil wie ein Kleinwagen.“

Winfried Kretschmann ist nicht der einzige Politiker, der einen Mercedes-Benz EQS fährt

Die Tradition, dass schwäbische Politiker auch einen Dienstwagen des großen schwäbischen Autoherstellers fahren, reicht lange zurück. Günther Oettinger, von 2005 bis 2010 Ministerpräsident von Baden-Württemberg, warf dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) sogar „Landesverrat“ vor, da dieser einen Toyota Prius einem Modell von Mercedes-Benz vorzog.

Neben Winfried Kretschmann verwendet inzwischen auch seine Parteikollegin Annalena Baerbock, Bundesaußenministerin, einen Mercedes-Benz EQS. Kretschmann hatte allerdings angekündigt, die elektrische Limousine vorrangig für Fahrten im Südwesten zu verwenden und bei Reisen nach Berlin auf den kleineren Mercedes-Benz EQB umzusteigen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird dagegen aus Sicherheitsgründen in der gepanzerten Mercedes-S-Klasse Guard chauffiert.

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