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Hunderte Motoren und Getriebe von Mercedes-Benz gestohlen: Zwei Mitarbeiter in Haft

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Von: Julian Baumann

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DEU Deutschland Hessen Frankfurt am Main 10 09 2019 Internationale Automobil Ausstellung Inte
Drei Männer sollen über Jahre hinweg Motoren und Getriebe aus einem Zentrallager von Mercedes-Benz gestohlen haben. © Rüdiger Wölk via www.imago-images.de

Drei Männer sollen über Jahre hinweg Motoren und Getriebe von Mercedes-Benz gestohlen haben. Zwei befinden sich in Haft, nach dem Komplizen wird gefahndet.

Stuttgart  - Drei Männer sollen über Jahre hinweg Motoren und Getriebe im Wert von mehreren Millionen Euro von einem Automobilhersteller in Stuttgart gestohlen haben. Wie unter anderem die Stuttgarter Nachrichten und der SWR berichten, handelt es sich dabei um den Autokonzern Mercedes-Benz. Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei führten auf die Spur der Tatverdächtigen.

Bei Durchsuchungen von Wohnungen in Esslingen, Stuttgart und im Landkreis Schwäbisch Hall sowie einer Lagerhalle in Backnang beschlagnahmten Ermittler demnach zahlreiche Beweismittel, darunter auch Teile der Beute. Bei den Durchsuchungen wurden die beiden Männer angetroffen und zunächst festgenommen.

Diebstahl bei Mercedes-Benz: Über 100 Motoren und 500 Getriebe seit 2020 entwendet

Den Männern werde vorgeworfen, seit Februar 2020 über 100 Verbrennungsmotoren und über 500 Automatikgetriebe im Wert von mehreren Millionen Euro aus einem Zentrallager von Mercedes-Benz in Stuttgart gestohlen zu haben. Nach Angaben der Polizei waren die beiden nun verhafteten Männer in dem Zentrallager beschäftigt.

Ein Richter erließ am Dienstag Haftbefehl gegen zwei 52 und 57 Jahre alte Männer, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Stuttgart am Donnerstag mitteilten. Zum Aufenthalt eines 36 Jahre alten mutmaßlichen Komplizen dauerten die Ermittlungen weiter an, hieß es.

Erst im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass ein Mercedes-Mitarbeiter in der Frühschicht jahrelang Autoteile aus dem Werk in Sindelfingen gestohlen hatte. Der entstandene Schade belief sich zwar nicht wie im aktuellen Fall auf mehrere Millionen Euro, die entwendeten Autoteile hatten aber einen Wert von insgesamt rund 800.000 Euro. (mit Agenturmaterial)

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