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Mercedes-Benz ist auf wichtigem Markt zunehmend chancenlos gegen Tesla

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Von: Valentin Betz

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Drei Teslas laden an Ladesäulen
In den USA, dem Heimatmarkt von Tesla, weist das Unternehmen von Elon Musk den Stuttgarter Autobauer Mercedes-Benz zunehmend in die Schranken. © IMAGO / CTK Photo

E-Autos haben sich in den USA noch nicht durchgesetzt. Trotzdem ist Tesla dort aktuell beliebter als Modelle von Mercedes-Benz.

Stuttgart/USA - Der Erfolg neuer E-Autos misst sich gegenwärtig noch daran, wie sie im Vergleich zu Modellen von US-Pionier Tesla abschneiden. Selbst Mercedes-Benz muss sich der Konkurrenz mit dem Unternehmen von Elon Musk stellen. Im Duell der beiden Fahrzeughersteller geht es dabei immer wieder heiß her. Zuletzt blamierte Tesla das Mercedes-Flaggschiff EQS bei einem E-Auto-Test.

Für einige Experten steht das Traditionsunternehmen aus Stuttgart bereits als Verlierer fest: Regelmäßig flammen Spekulationen auf, Tesla könnte eine Übernahme von Mercedes-Benz planen. Geht es um das Interesse an einem Kauf einer der Marken, zieht Mercedes-Benz aktuell auf dem Heimatmarkt von Tesla den Kürzeren. Wie Teslamag berichtet, tauschen Mercedes-Benz und Tesla zugunsten der reinen E-Auto-Marke die Plätze bei der Beliebtheit.

Kaufinteresse an Premium-Marken: Tesla überholt Mercedes-Benz in den USA

Die Marktforschungsfirma Cox Automotives befragt quartalsmäßig Kunden in den USA, welche Marke aktuell das größte Kaufinteresse auslöst. Bei den Premium-Marken konnte Tesla im vierten Quartal 2021 auf das Podium klettern und belegt jetzt hinter Lexus und BMW den dritten Platz. 18 Prozent der Befragten gaben demnach an, sich für einen Tesla zu interessieren.

Tesla tauscht im Vergleich zum dritten Quartal damit die Plätze mit Mercedes-Benz, das damals noch auf dem dritten Platz rangierte. Erstaunlicherweise thront Tesla bei den tatsächlichen Verkäufen ohnehin schon auf der Spitze. Bei den SUVs stand das Model Y, bei den Limousinen das Model 3 ganz oben.

Tesla gegen Mercedes: Kaufinteresse an einem Modell aus Stuttgart höher

Tesla steht allerdings nicht auf sämtlichen Listen über Mercedes-Benz. Die E-Klasse stößt in den USA auf das zweithöchste Interesse und verdrängte damit das Model S von Tesla. Auch Porsche ist in der Umfrage der Marktforschungsfirma vertreten, spielt auf Platz sechs aber eine untergeordnete Rolle.

Auf Facebook entbrannte indes eine Diskussion um den Begriff „Premium“. Obwohl viele Tesla-Fans sich zu Wort meldeten, zogen einige die Beschreibung der E-Autos als Premium-Marke in Zweifel. „Tesla ist definitiv nicht premium“, schreibt etwa ein Tesla-Besitzer, der die mangelhafte Verarbeitung kritisiert. Viele fürchten, dass für die Einteilung schlicht der Kaufpreis genüge. „Premium sind nur Model S und X und das auch nur beim Preis“, so ein weiterer Kommentar.

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