1. bw24
  2. Auto
  3. Mercedes-Benz

Mercedes-Benz kooperiert mit Microsoft „auf dem Weg ins vollelektrische Zeitalter“

Erstellt:

Kommentare

Neue MO360 Data Platform macht die Fahrzeugproduktion effizienter, resilienter und nachhaltiger.
Mercedes-Benz kooperiert mit Microsoft, um die Effizienz in den Autowerken zu steigern. © Mercedes-Benz AG – Communications

Mercedes-Benz will die Effizienz in der Autoproduktion bis 2025 um 20 Prozent steigern. Möglich sein soll das durch den Einsatz einer Cloud des Internet-Riesen Microsoft.

Stuttgart (dpa) - Mercedes-Benz will die Effizienz in der Autoproduktion bis 2025 um 20 Prozent steigern. Möglich sein soll das durch den Einsatz einer Cloud des Internet-Riesen Microsoft, wie beide Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mitteilten. Damit sollen weltweit rund 30 Werke des Autokonzerns vernetzt und Daten ausgetauscht werden. Potenzielle Engpässe in der Lieferkette könnten dadurch besser vorhergesehen und Ressourcen eher in die Produktion der hochpreisigen Fahrzeuge sowie E-Autos gelenkt werden.

Bei den angepeilten 20 Prozent gehe es nicht nur um die direkten Fertigungskosten, sondern auch um Kosten für Energie, Logistik oder Qualitätssicherung, sagte der für Produktion verantwortliche Mercedes-Vorstand Jörg Burzer. Letztlich gehe es um die gesamte Wertschöpfungskette. „Die Fähigkeit, Probleme in Produktion und Logistik zu prognostizieren und zu vermeiden, wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil auf dem Weg ins vollelektrische Zeitalter“, so Burzer laut einer Pressemitteilung des Konzerns.

Mercedes-Benz auf dem „Weg zu einem 100 Prozent digitalen Unternehmen“ - Microsoft soll dabei helfen

Vor der Microsoft-Kooperation seien die Daten eher in den einzelnen Teams geblieben, erklärte Mercedes-IT-Chef Jan Brecht. Nun seien sie über die organisatorischen Grenzen hinweg sichtbar, was auch die Reaktionsgeschwindigkeit erhöhe. „Wir sind auf dem Weg zu einem 100 Prozent digitalen Unternehmen. Daten werden bei Mercedes-Benz dabei zum Tagesgeschäft für jede und jeden einzelnen von uns“, so Brecht.

„Mit der Microsoft Cloud kann Mercedes-Benz Fertigungsprozesse unbegrenzt virtuell simulieren und verfeinern, bevor sie in der Fabrik umgesetzt werden“, erklärte auch Judson Althoff, Executive Vice President und CCO bei Microsoft. „So kann Mercedes-Benz auch in Zeiten des Wandels die Produktionseffizienz steigern und zugleich den ökologischen Fußabdruck verringern.“ Zu den Kosten für die Nutzung der Microsoft-Dienste machte der Autokonzern keine Angaben. Die laufenden Kosten würden aber „massiv überkompensiert“ durch die Effizienzsteigerung, hieß es. Gespeichert würden die Daten in Europa. (Mit Material aus der Pressemitteilung von Mercedes-Benz)

Auch interessant

Kommentare