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Das Team um Martin Daum im Vorstand der Daimler Truck AG

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Martin Daum, Vorstandsvorsitzender der Daimler Truck AG
Martin Daum, Vorstandsvorsitzender der Daimler Truck AG © Sebastian Gollnow / dpa

Die Daimler Truck AG steht vor großen Umbrüchen, denn die Antriebstechnik mit fossilen Energien wie Diesel muss durch innovative Technik ersetzt werden. Nur so lassen sich die Klimaschutzziele erreichen und das Transportwesen von den schwindenden Erdölvorkommen unabhängig machen. Manager Martin Daum ist im Unternehmen herangewachsen und bestens gerüstet für diese große Aufgabe.

Stuttgart – Der am 28. Oktober 1959 in Karlsruhe geborene Martin Daum gehört seit 1987 zum Unternehmen. Er begann seine Karriere in der damaligen Daimler-Benz AG in der sogenannten Nachwuchsgruppe, die zum Aufbau von Fach- und Führungskräften aus den eigenen Reihen gedacht war. Der erfolgreiche Manager ist verheiratet und Vater von drei Kindern, die mittlerweile erwachsen sind.

Manager Martin Daum – Lebenslauf

Martin Daum startete seine Karriere nach dem Abitur im Jahr 1978 mit einer Lehre als Bankkaufmann. Im Anschluss absolvierte er ein Studium an der Universität Mannheim, das er als Diplom-Betriebswirt abschloss. Er sammelte Berufserfahrungen in der Unternehmensberatung und wechselte 1987 in den Daimler-Konzern. Sein Lebenslauf ist wie folgt:

Martin Daum – erfahrener Manager

Martin Daum bringt als Manager wertvolle Erfahrungen mit, um die Lkw-Sparte des Unternehmens neu auf emissionsarme oder sogar emissionsfreie Antriebe umzustellen. Er ist fachlich äußerst versiert im Finanzwesen und kann die Kosten, die durch den Umbau entstehen, sehr gut kalkulieren. Da er sich im Unternehmen schrittweise hochgearbeitet hat, kennt er den Transportbereich genau und ist in der Lage, die Risiken zuverlässig einzuschätzen. Dabei blickt er auf einen Erfahrungsschatz zurück, den er nicht nur in Europa, sondern auch in den USA sammeln konnte.

Aktuell steht die Branche vor großen Herausforderungen, denn der klassische Dieselmotor ist ein Auslaufmodell. Die knapper werdenden Rohöl-Reserven und der Klimawandel erfordern ein Umdenken. Diskutiert werden unter anderem folgende Lösungen:

Derzeit ist noch unklar, welche Technik sich durchsetzen wird.

Manager Martin Daum – Wasserstoff ist die Zukunft

Der Manager Martin Daum, der sonst die Technologieoffenheit bevorzugt, wünscht sich von der Politik klare Vorgaben für die Zukunft der Antriebstechnik. Er lehnt Oberleitungen als zu aufwendig, kostenintensiv und unflexibel ab. Den Gasantrieb sieht er als teure Brückentechnologie an, die nicht dauerhaft beibehalten werden kann. Denn bei der Gasverbrennung entstehen Emissionen und die Erdgasvorkommen sind endlich. Biogas kann den Bedarf der Logistikbranche nicht decken. Er stuft den E-Antrieb für Lkw als marktreif ein und erwartet, dass Brennstoffzellen mit Wasserstoff in wenigen Jahren einsatzbereit sein werden. Dort sieht er die Zukunft für den Betrieb von Lkw und Bussen. Daher setzt er schon jetzt auf diese Lösungen und wünscht sich von der Politik klare Vorgaben, damit sich die Hersteller und die Länder nicht verzetteln und uneinheitlich agieren.

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