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„Das ist total krank“: Matthias Malmedie testet „Porsche-Killer“

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Von: Simon Mones

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Matthias Malmedie hat dem Kia EV6 GT ordentlich auf den Prüfstand gestellt. Am Ende haben die Reifen aufgegeben – das Elektroauto aber nicht.

Elektroautos gewinnen immer mehr an Beliebtheit und könnten schon in wenigen Jahren den Markt dominieren. Kein Wunder also, dass auch Matthias Malmedie (47) auf seinem YouTube-Kanal immer häufiger Stromer testet. Zuletzt war der Grip-Moderator beispielsweise mit dem BMW i4 M50 auf der Nordschleife unterwegs. Auf Wunsch seiner Fans hat er sich nun den Kia EV6 GT vorgeknöpft, wie 24auto.de berichtet.

Schon die Optik des Stromers aus Korea hat es Matthias Malmedie angetan. Der Kia EV6 „sieht ultra abgefahren aus“ findet der Grip-Moderator. Einzig das Blinker-Design findet er ein „bisschen traurig“. Ansonsten findet der Grip-Moderator nur lobende Worte, was nicht immer der Fall ist, wie sich beim Suzuki Ignis gezeigt hat.

Matthias Malmedie sitzt in einem Kia EV6 GT.
Mathias Malmedie ist total begeistert vom Kia EV6 GT. © YouTube (Matthias Malmedie)

Matthias Malmedie testet Kia EV6 GT: „Das ist total krank“

Überhaupt ist Matthias Malmedie sehr überzeugt von dem Kia EV6 GT und seinen 585 PS: „Das hier ist ein Porsche-Killer!“ Dass sich das Elektroauto nicht vor dem Taycan GTS verstecken muss, stellt es auf der Strecke unter Beweis. „Das ist ja total krank“, stellt der Grip-Moderator begeistert fest und schiebt nach: „Alter Schwede, ich weiß, was ich mir für ein Auto kaufe.“

Auch nach mehreren Runden auf der Teststrecke liefert der Kia EV6 GT weiter ab und zeigt keinen Leistungsabfall. Lediglich die Reifen zollen dem intensiven Test ihren Tribut. Die Koreaner, deren neues Logo immer wieder für Verwirrung sorgt, haben ihren Job gut gemacht und ein „Familienauto mit extrem drifitger Auslegung“ gebaut. Eben ein Auto ganz nach dem Geschmack von Matthias Malmedie.

Matthias Malmedie testet Kia EV6 GT: Elektroauto entpuppt sich als Drift-Maschiene

Der Kia EV6 GT hat sogar einen Drift-Modus, den der Grip-Moderator natürlich ausprobieren muss. Ganz einfach ist der Modus jedoch nicht zu finden, was gut ist, da man „sehr viel Gefühl im Gasfuß“ braucht. Wenn man aber einmal den Dreh raus hat, driftet das Elektroauto, als wäre es für nichts anderes gebaut worden. „Was der hier für Striche hingezogen hat“, freut sich Malmedie. Von den Reifen war danach jedoch nicht mehr viel über – die Karkasse löste sich bereits ab. Allerdings meinte ein Kia-Mitarbeiter: „Die Reifen müssen eh runter.“

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Beim Sprint von null auf Tempo 100 lässt der Kia EV6 GT ebenfalls nichts zu wünschen übrig. Laut Werksangabe meistert der Stromer diese Aufgabe in 3,5 Sekunden. Und tatsächlich hält er dieses Versprechen und erreicht, ehe man sich versieht, sogar 160 km/h. Wer sich nun einen EV6 GT kaufen will, der muss sich gedulden. Kia ist für 2022 und auch für weite Teile von 2023 ausverkauft. Bei einem Preis von 65.000 Euro für Vorbesteller kaum verwunderlich. Regulär soll der Stromer 70.690 Euro kosten und damit etwa die Hälfte des Porsche Taycan GTS. Bei den Fans von Matthias Malmedie kommt der Kia EV6 GT ebenfalls sehr gut an:

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