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Zu wenig Ladesäulen in BaWü: „Es müssten alle Beteiligten an einen Tisch“

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Ein Elektroauto steht an einer Ladestation.
Auch in Baden-Württemberg gibt es bisher zu wenige Ladesäulen (Symbolbild). © Martin Gerten/dpa

Im Verhältnis zu den zugelassenen E-Autos belegt Baden-Württemberg mit Blick auf die Ladeinfrastruktur einen schlechten Platz. Der VDA fordert mewhr Tempo.

Karlsruhe (dpa/lsw) – Baden-Württemberg belegt einer Erhebung des VDA zufolge bundesweit bei den Ladesäulen im Verhältnis zu den E-Autos nur einen Platz im hinteren Mittelfeld. Dies berichteten die «Badische Neueste Nachrichten» (Donnerstag). Am 1. April 2022 waren laut Verband der Automobilwirtschaft (VDA) demnach in Land 224 758 E-Autos gemeldet, denen im Südwesten 10.134 öffentlich zugängliche Ladepunkte gegenüberstehen. Damit kämen rechnerisch 22,2 E-Fahrzeuge auf einen Ladepunkt. Der Südwesten belege damit den elften Platz unter den Bundesländern.

VDA-Präsidentin Hildegard Müller sagte der Zeitung: «Wir brauchen dringend mehr Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, auch in Baden-Württemberg. Das zeigt unser Ladenetzranking.» Es müssten jetzt alle Beteiligten an einen Tisch. Die Verbraucherinnen und Verbraucher müssten verlässlich laden können. Die Erhebung des VDA mit den bundesweiten Zahlen soll nach Angaben einer Sprecherin am Montag veröffentlicht werden.

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