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ADAC fordert mehr E-Kleinwagen aus Deutschland

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Neuwagen der neuen elektrischen Fahrzeuge ID.4 und ID.3 von Volkswagen stehen verladen auf Zügen am Volkswagen Werk Zwickau.
Der ADAC fordert von den deutschen Herstellern mehr kleinere E-Autos, da sich gerade die großen Konzerne zunehmend aus dem Einstiegssegment zurückziehen. © Hendrik Schmidt/dpa

Der Automobilclub ADAC fordert von den deutschen Herstellern mehr kleinere E-Autos. Gerade Mercedes und BMW ziehen sich aus dem Einstiegssegment zunehmend zurück.

Berlin (dpa) - Der ADAC fordert mehr günstigere E-Autos von deutschen Produzenten. Es sei «auffällig, dass deutsche Hersteller viele Basismodelle mit schwachen Motorisierungen und wenig Ausstattung aus ihrem Angebot streichen und stattdessen auf teurere und besser ausgestattete Varianten setzen», schrieb ADAC-Technik-Präsident Karsten Schulze in einem Gastbeitrag für die «Welt am Sonntag». Hinzu komme, dass die Suche nach einem deutschen E-Kleinwagen fast vergeblich sei. «Die deutschen Autobauer haben sich aus dem Segment fast vollständig zurückgezogen und überlassen es momentan europäischen und zunehmend chinesischen Herstellern.»

Da zugleich die Politik die Förderprämien für Elektroautos infrage stelle, werde der Umstieg auf emissionsfreie Modelle derzeit «eher schwieriger als leichter», so Schulze weiter. E-Mobilität müsse «für die Gesamtheit der zukünftigen Autofahrer einlösbar» sein und dürfe «kein Privileg für wenige» werden.

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