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17 Millionen Euro: Carspotter erwischt teuerstes Auto der Welt erstmals in „freier Wildbahn“

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Von: Julian Baumann

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Der schwarze Bugatti Voiture Noire fährt durch die Züricher Innenstadt.
Ein Carspotter erwischte das Einzelstück Bugatti Voiture Noire in Zürich. Das Modell ist mit 17 Millionen Euro der bislang teuerste Neuwagen, der jemals verkauft wurde. © Screenshot: Instagram/leyoungcollector (Fotomontage: BW24).

Luxusautos sind in größeren Städten keine Seltenheit. Ein Carspotter erwischte in Zürich allerdings ein Modell, das ganz besonders exklusiv ist.

Stuttgart/Zürich - Wer beim Verkehr in Stuttgart die Augen offen hält, hat es nicht schwer, Luxusautos von Porsche, Mercedes-Benz oder auch von Ferrari oder Lamborghini zu entdecken. Ein Carspotter erwischte in Zürich, der größten Stadt der Schweiz, allerdings ein ganz besonders exklusives Modell. An der Bahnhofsstraße der Großstadt bekam er einen Bugatti Voiture Noire offenbar das erste Mal „in freier Wildbahn“ vor die Linse, wie Züri Today berichtet.

Das von Hand zusammengestellte Einzelstück, das im Jahr 2019 erstmals am Genfer Autosalon vorgestellt wurde, ist mit einem Kaufpreis von 17 Millionen Franken (auch etwa 17 Millionen Euro) der teuerste Neuwagen der Welt. Noch mehr Geld muss man wohl nur noch für Klassiker und Oldtimer auf den Tisch legen. Mercedes versteigerte vor einigen Wochen das teuerste Auto aller Zeiten. Eines von zwei Uhlenhaut Coupés aus dem Mercedes-Benz Museum in Stuttgart wechselte für 135 Millionen Euro den Besitzer.

Carspotter erwischt Bugatti Voiture Noire in Zürich - „wurden nicht enttäuscht“

Zürich ist als eine der Städte mit der weltweit höchsten Lebensqualität sicherlich eine gute Anlaufstelle, wenn man kostspielige Luxusautos vor die Linse bekommen will. Mit dieser Hoffnung kam wohl auch Instagram-User „leyoungcollector“ in die größte Stadt der Schweiz. „Wir kamen für Supercars nach Zürich und wurden nicht enttäuscht“, schrieb er unter seine Schnappschüsse des imposanten Bugatti Voiture Noire. „Offenbar sind wir die ersten, die ihn zu Gesicht bekommen.“ Obwohl in der Züricher Innenstadt Modelle von beispielsweise Lamborghini oder Porsche nicht unbedingt selten sein dürften, sorgte der Bugatti mit seiner tiefschwarzen Farbe, den futuristischen Kurven und wohl vor allem mit seinem Motorensound für Aufsehen.

Das französische Supercar mit einem 16 Zylinder-Motor und unfassbaren 1.500 PS kann sich inoffiziell „das teuerste Auto, das jemals verkauft wurde“ nennen. Inoffiziell deshalb, weil das Unikat eigentlich 11 Millionen Euro kostet und damit in einem Ranking des Autovermieters Sixt „nur“ auf dem zweiten Platz landete. Wie das bekannte britische Automagazin TopGear allerdings bereits im Jahr 2021 berichtete, musste der unbekannte Besitzer in der Schweiz noch mal rund 6 Millionen Franken an Steuern drauflegen. In der Vergangenheit wurde spekuliert, dass Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo im Besitz des Bugatti Voiture Noire sei, was sich allerdings nicht bestätigte.

Bugatti Luxus-Schlitten wohl bald nicht mehr „teuerster Neuwagen der Welt“

Der von Instagram-User „leyoungcollector“ in Zürich erwischte Bugatti Voiture Noire hat nach Angaben von Züri Today ein Zuger Nummernschild. Zug ist ein Kanton, der zur Metropolregion Zürich gehört. Demnach ist das insgesamt 17 Millionen Euro teure Gefährt wohl hauptsächlich in dieser Gegend zu entdecken. In anderen europäischen Großstädten sind teure Modelle von Bugatti aber ebenfalls unterwegs. In Paris rammte ein Bugatti Divo im vergangenen Jahr beim Ausparken einen Mercedes CLS. Das Netz reagierte darauf mit Häme.

Noch ist der Bugatti Voiture Noire zwar der teuerste Neuwagen, der jemals verkauft wurde - das dürfte sich aber bald ändern. Rolls-Royce hat mit dem Boat Tail eine „rollende Yacht“ für 23 Millionen Euro angekündigt, die auf nur drei Exemplare limitiert ist. Porsche präsentierte im Jahr 2020 zudem ein Luxus-Bundle, das selbst für die Stuttgarter einmalig ist. Für den Preis von 9,2 Millionen Euro erhält man einen Porsche 911 Turbo und einen Privatjet von Embraer, die im Design aufeinander abgestimmt sind. Das Bundle „Duet“ ist allerdings ebenfalls streng limitiert.

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