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„Audi-Van“ im Angebot: 6.000 Euro für ungewöhnlichen Umbau

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Einen Van von Audi? Gibt’s nicht. Also hat sich ein Fan der Marke einfach selber einen gebastelt – und zwar aus einem Seat Alhambra. Nun steht das Gefährt zum Verkauf.

Der Ingolstädter Autobauer Audi hat eine relativ breite Modellpalette – auch, wenn diese nach unten hin künftig etwas ausgedünnt wird: Der Audi A1 wird beispielsweise genauso wie der Q2 keinen Nachfolger bekommen. Eines hatte die Marke mit den vier Ringen allerdings noch nie im Angebot: einen Van. Wer dennoch immer von einem Audi dieser Kategorie geträumt hat, kann sich nun tatsächlich einen zulegen: In den Niederlanden verkauft jemand ein entsprechend umgebautes Exemplar, berichtet 24auto.de.

Ein Seat Alhambra mit Audi-Elementen
Dieser „Audi-Van“ ist eigentlich ein Seat Alhambra und wird aktuell in den Niederlanden angeboten. © Facebook (Richard De Wit)

„Audi-Van“ im Angebot: 6.000 Euro für ungewöhnlichen Umbau

Immer wieder kommt es vor, dass Menschen beispielsweise aus einem Honda oder auch einem Toyota einen Supersportwagen basteln. Manchem Replika-Fan ist sogar ein Audi R8 nicht heilig – und „verwandelt“ ihn in einen Ferrari LaFerrari. Über das jeweilige Ergebnis lässt sich dann wunderbar streiten – und auch der „Audi-Van“ aus den Niederlanden dürfte sicherlich für Diskussionen sorgen. Die Basis des Umbaus, der auf Facebook zum Verkauf steht, ist ein Seat Alhambra 2.0 TDI – allerdings ist der nur auf den zweiten Blick als solcher zu erkennen.

„Audi-Van“ im Angebot: Scheinwerfer und Heckleuchten vom Q5

Denn der Spanier wurde auf Ingolstädter Optik getrimmt. Die komplette Frontpartie – also Scheinwerfer, Grill, Lufteinlässe und Nebelscheinwerfer – scheinen einem Audi Q5 der ersten Generation zu entstammen. Und auch die Heckleuchten stammen aus dem Ingolstädter SUV. Der Heckpartie wurden neben den Audi-Ringen auch ein Audi-Sport-Emblem verpasst.

„Audi-Van“ im Angebot: Auch Teile von Porsche sind angeblich verbaut

Insgesamt wirkt der Umbau relativ stimmig – was möglicherweise daran liegt, dass sowohl Seat als auch Audi zum VW-Konzern gehören. Vermutlich handelt es sich bei dem Van-Bastler um einen wahren Fan der Ingolstädter Marke, denn wie einst beim legendären Audi RS2 sind auch Porsche-Teile verbaut: Laut der Anzeige stammen sowohl die Bremsscheiben, -sättel und -beläge von den Stuttgartern.

Der Preis? Für 6.000 Euro ist der „Audi-Seat“ laut Anzeige zu haben – wer detailliertere Informationen möchte, muss dem Verkäufer schreiben. Eine seltene Gelegenheit, denn dass die Ingolstädter tatsächlich mal einen Van bauen, ist – auch im Elektrozeitalter – zumindest aus aktueller Sicht eher unwahrscheinlich.

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